Ferien, die man nicht vergisst!
- verfasst von BLO24
- Fenstergucker
ADMONT. Fünf Tage, unzählige Eindrücke und jede Menge Abenteuer: Bei den „Erlebnisferien im Stift Admont“ durften Kinder hinter Türen blicken, die Besuchern normalerweise verschlossen bleiben. Dabei wurde gesägt, gebastelt, fotografiert, ein Wasserkraftwerk erkundet, ein Podcast produziert – und sogar die große Orgel der Stiftskirche selbst zum Klingen gebracht.
Wie leben eigentlich Benediktinermönche? Woher kommt der Strom aus einem Wasserkraftwerk? Was passiert in der Holzindustrie? Wie entsteht ein Podcast? Und wie fühlt es sich an, selbst an einer mächtigen Kirchenorgel zu sitzen?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekamen die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stiftes Admont bei fünf außergewöhnlichen Ferientagen. Die „Erlebnisferien im Stift Admont“ machten die enorme Vielfalt des Stiftes und seiner Betriebe für die jüngste Generation unmittelbar erlebbar.
Wenn Kinder entdecken, wo ihre Eltern arbeiten
Hinter dem abwechslungsreichen Ferienprogramm steckt auch ein wichtiger Gedanke. Als bedeutender Arbeitgeber der Region möchte das Stift Admont seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade während der Ferienzeit bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen.
Gleichzeitig erhalten die Kinder die Möglichkeit, jene Arbeitswelt kennenzulernen, in der ihre Eltern täglich tätig sind.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser größtes Kapital. Mit ihrem täglichen Einsatz tragen sie wesentlich zum Erfolg und zur Weiterentwicklung des Stiftes und seiner Betriebe bei. Mit den Erlebnisferien möchten wir unseren Familien etwas zurückgeben und gleichzeitig bei den Kindern Interesse und Begeisterung für die vielfältigen Aufgaben und Berufsmöglichkeiten im Stift Admont wecken“, betont Wirtschaftsdirektor Franz Pichler.
Auch für HR-Leiterin Bianca Wilfinger steht der Familiengedanke im Mittelpunkt. Gerade während der Ferien stelle die Vereinbarkeit von Beruf und Familie viele Beschäftigte vor Herausforderungen. Die Erlebnisferien sollen dabei unterstützen und den Kindern gleichzeitig ermöglichen, das Arbeitsumfeld ihrer Eltern, die unterschiedlichen Betriebe und die enorme Vielfalt des Stiftes kennenzulernen.
Eine Entdeckungsreise durch die Welt des Stiftes
Und diese Welt ist groß: Das fünftägige Programm führte die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Klosterleben über das Stiftsgymnasium und Museum bis zur Admonter Holzindustrie. Auch die Stiftsgärtnerei, ENVESTA, die Kaiserau, die Marketingabteilung und die Landwirtschaft öffneten ihre Türen.
Statt trockener Theorie war vor allem Mitmachen angesagt. Die Kinder konnten basteln und sägen, sich im Bogenschießen versuchen, einen Pistenbully kennenlernen, ein Wasserkraftwerk erkunden, Pflanzen entdecken, fotografieren, Podcasts produzieren und die Landwirtschaft hautnah erleben.
So wurde aus jedem Programmpunkt ein kleines Abenteuer.
Wenn plötzlich Spiderman an der Orgel sitzt
Einer der wohl außergewöhnlichsten Momente wartete in der Stiftskirche Admont. Dort erfuhren die Kinder nicht nur Wissenswertes über das Gotteshaus und seine Orgel – sie durften anschließend sogar selbst an die Tasten.
Und spätestens, wenn plötzlich Spiderman an einer Kirchenorgel sitzt und die mächtigen Pfeifen zum Klingen bringt, ist klar: Das sind keine gewöhnlichen Ferien.
Die „Erlebnisferien im Stift Admont“ waren damit weit mehr als klassische Kinderbetreuung. Sie verbanden Abenteuer mit Wissen, Familie mit Arbeitswelt und spielerisches Entdecken mit einem Blick auf mögliche Berufe der Zukunft.
Vor allem aber zeigten die fünf Tage eines: Hinter den historischen Mauern des Stiftes Admont steckt nicht nur jahrhundertealte Geschichte, sondern eine überraschend moderne und vielfältige Arbeitswelt – und für die Kinder gab es dabei an nahezu jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.



