Rotes Kreuz im Katastrophengebiet
- verfasst von BLO24
- Fenstergucker
Bereits am 21.06.2012 hat das Rote Kreuz ein Betreuungszentrum im Freizeitheim Trieben eingerichtet, in dem die evakuierten Personen Unterschlupf gefunden haben.
Rund 120 Personen wurden in dieser Notunterkunft untergebracht. 86 von ihnen haben dort auch die Nacht auf den 22.06. verbracht und wurden vom Roten Kreuz nicht nur mit Nahrungsmittel versorgt, sondern auch psychologisch betreut.
Am 22.06.2012 konnten die Personen aus Schwarzenbach und Trieben wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück.
Die Wetterlage in der Nacht auf den 23.06.2012 spitzte sich jedoch wieder zu und so konnte an diesem Tag nicht ausgeschlossen werden, dass es wieder zu Evakuierungen kommen kann.
Daher rückte das Rote Kreuz wiederum mit der Rotkreuz-Hilfseinheit Region 4 (Liezen) an, um erneut ein Betreuungszentrum in der Hauptschule Trieben einzurichten.
Neben dieser Sondereinheit zur Bewältigung solcher Großschadensereignisse wurde auch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, sowie des Landes Steiermark vor Ort in Bereitschaft gehalten.
Das Rote Kreuz war mit 12 Fahrzeugen und 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den ganzen Tag auf Bereitschaft in Trieben.
Am späten Nachmittag konnte dann Entwarnung gegeben werden.



