Die Polizei zieht Ski WM Bilanz
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Nun zieht die Polizei Bilanz.
250.000 Zuschauer kamen in den zwei Wochen in den steirischen Schiort, um die internationalen Sportler im Wettkampf zu erleben. Bereits Monate zuvor hatten die Landespolizeidirektion Steiermark,
die Bezirkshauptmannschaft Liezen und der Veranstalter mit der Planung begonnen. Und wie es sich nun am Ende der Veranstaltung zeigt, haben sich die Vorarbeiten gelohnt. Die Polizei, die täglich mit 200 Beamten vor Ort war,
zieht am Ende dieser Veranstaltung eine positive Bilanz. Die Fans feierten ausgelassen, aber friedlich die Siege der Läufer und Läuferinnen.
Die meisten Besucher haben das umfangreiche Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, was wesentlich zur überwiegend entspannten Verkehrssituation beigetragen hat. Die Schladminger blieben trotz mancher Straßensperre,
einer Vielzahl von Halteverbotszeichen, ungewohnte Einbahnregelungen und teils erhöhtem Parkdruck absolut gelassen. Dennoch mussten einige Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Natürlich gab es unter den Menschenmassen auch die eine oder andere strafbare Handlung. Insgesamt wurden 52 gerichtlich strafbare Handlungen, vorwiegend Diebstähle, Sachbeschädigungen,
ein Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzungen, angezeigt.
Weiters wurden 97 Verwaltungsübertretungen, davon 24 Personen wegen Übertretung nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz und ein Lenker wegen Trunkenheit am Steuer, aber auch wegen Nichtbeachten eines Park- oder Halteverbots, Übertretungen nach dem Meldegesetz und Fremdpolizeirecht, angezeigt. Vier abgängige Personen, davon zwei Kinder, konnten nach kurzer Suche gefunden werden.
Eng wurde es in den letzten Tagen auf dem Medal Plaza bei den Siegerehrungen und den anschließenden Konzerten. Obwohl der Platz an seine Grenzen stieß, blieben die Besucher ruhig.
Trotz der Menschenmassen war es ein spannendes und sicheres Schifest.
Landespolizeidirektor Mag. Josef Klamminger: „Ablauforganisatorisch war es insbesondere für die Logistik eine sehr große Herausforderung. Sämtliche Einsatzbereiche waren aber mit erfahrenen Beamten besetzt,
weshalb die Veranstaltung professionell abgewickelt werden konnte. Mein Dank gilt allen eingesetzten Kräften."



