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Ein Schauspiel dieses Stauspiel

Empfehlung Ein Schauspiel dieses Stauspiel pixabay
Ohne Nachfragen des Warum und Wieso,

hier ein kurzer Lokalaugenschein von der B320 am „Simeter Bühel" zwischen Gröbming West und dem Abzweig nach Pruggern.

Eine aufwändige Sanierung dieses Straßenstückes in der Hauptreisezeit ist vermutlich noch mit terminlichen Engpässen zu erklären und produziert seit nunmehr etlichen Wochen (und in endlos erscheinenden Perioden davor) immer wieder kürzere und längere Zwangsaufenthalte für die Benützer der B320 in beiden Richtungen.

Wobei die Variante einmal Ampelregelung und kurz dahinter Wartepflicht bei Gegenverkehr (in einer nicht gut einsehbaren Kurve!) auch eine gewisse Brisanz produziert.

Gut erkennbar sind hingegen die vielen „Ziel und Quellverkehrsfahrten" der unzähligen Lkws mit ausländischem Kennzeichen, welche das Fahrverbot im angrenzenden Bundesland in irgendeiner Form missachten oder umgehen. Die Kontrollen und Abstrafungen dieser Sache dürften in nicht gerade abschreckend sein.

Den leidgeprüften Einheimischen, welche zwangsweise oft täglich dieses Nadelöhr befahren müssen, blieb dabei noch das „Schlupfloch" der Landesstraße von Gröbming nach Moosheim über Pruggern, um halbwegs flüssig an ihr Ziel zu kommen.

Damit haben findige „Stausproduzenten" jetzt einmal Schluss gemacht. Auf diesem Straßenstück sind nämlich auch die Baumaschinen aufgefahren und graben auf einer ansehnlichen Länge den Asphalt weg, schieben Erhöhungen an, pflügen das Bankett an beiden Seiten um und so weiter. Ein Slalom zwischen den Baumaschinen ohne hilfreiche Beschilderung oder nähere Hinweise bleibt dem Autofahrer nicht erspart.

So erlebt am 3.8.2015 nachmittags. Geschätzte 3 Kilometer Stau auf der Bundesstraße und lustiges Umgraben auf der Landesstraße (die Arbeiter haben es bei den herrschenden Temperaturen gewiss anders empfunden, sorry). Und ein unguter Gedanke ist dabei aufgekeimt. Was, wenn an der B320 ein gröberes Malheur geschieht, welches eine kurzfristige Umleitung des gesamten Verkehrs auf dieses Landesstraßenstück unumgänglich machen würde?

Da fragt sich der ahnungslose (aber Steuer zahlende Autofahrer) nun doch, ob da nicht mit etwas klügerer Planung eine Doppelbelastung wie diese vermieden werden hätte können. Damit wenigstens die Einheimischen ihren täglichen Verpflichtungen ohne gröbere Verzögerung nachkommen können.

Aber was weiß denn der Laie schon von der komplizierten Maschinerie der Straßenbau – und Planungszentralen.

Berich von Otto S.

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