Der Kupferweg eröffnet am 1. September

Der Kupferweg eröffnet am 1. September Foto: Hasitschka
Johnsbach: Kupfer leitet elektrischen Strom. Ohne dieses Metall geht in unserem Alltag gar nichts mehr.

Aber auch vor Nutzbarmachung der Elektrizität hatte Kupfer als Werkstoff eine Bedeutung. Um das Jahr 1600 stammte ein Viertel der alpenländischen Kupferproduktion aus der Steiermark, aus Radmer. 250 Jahre später, im 19. Jhdt., wurde der Kupferbergbau in Radmer eingestellt und damit Geschichte. Eine Geschichte, die bereits vor 3.500 Jahren in der mittleren Bronzezeit begonnen hatte. Damals wurde Kupfererz im Gesäuse gesucht, gefunden und unter großer Mühsal händisch verarbeitet.

Das Wissen von der urzeitlichen Kupfergewinnung wurde vom Admonter Historiker Josef Hasitschka nun in einem reich illustrierten Buch zusammengetragen. Die Spuren des Kupferbergbaues zwischen Radmer und Johnsbach können auch erwandert werden. Das Buch „Der Johnsbacher Kupferweg“ dient dazu als Führer. Autor Sepp Hasitschka selbst wird die Eröffnungswanderung am ersten September leiten. Gestartet wird um 9:30 beim Paradeisstollen / Radmer. Am Nachmittag wird dann um 15 Uhr auf der Zeiringeralm der Nachbau eines kleinen Schmelzofens feierlich eröffnet werden. Auf das Bratl der Almwirtin Silvia Lüftenegger braucht man nicht gespannt sein. Denn das wird herausragend schmecken, so wie immer!

Anreisetipp: am 1.9. ist die B146 im Gesäuseeingang wegen eine Bahnbaustelle für Motorfahrzeuge gesperrt. Bei Anfahrt aus dem Westen entweder über die Buchau ausweichen, oder mit dem Gesäuse-Sammeltaxi fahren (Anmeldung unter 03613-21000-99; Umsteigen beim Gesäuseeingang).

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