Pilger der Hoffnung in Stainach/Pürgg

Pilger der Hoffnung in Stainach/Pürgg © KKS
Ministrantenfest als lebendige Glaubensfeier

Am Samstag, den 27. September 2025, wurde Stainach zum geistlichen Treffpunkt für die Ministrantinnen und Ministranten aus dem ganzen Bezirk Liezen. Rund 80 Kinder und Jugendliche aus 15 Pfarren der Region Ennstal und Ausseerland folgten als „Pilger der Hoffnung“ der Einladung zum 14. Minifest und feierten einen Tag voller Glauben, Freude und Gemeinschaft.

Schon am Vormittag tauchten die Minis in eine bunte Vielfalt von Workshops ein: Sie backten Hostien, gestalteten eine farbenprächtige Heilige Pforte, tanzten mit Tüchern zum Gloria, spielten Schattentheater zum Evangelium und bauten Vertrauensbrücken in der Volksschule. Mit Pfarrer Vinzenz entstanden individuelle Pilgerstäbe, Kaplan Innocent lud zu spielerischen Herausforderungen ein, und die Young Caritas vermittelte auf kreative Weise das Thema Gerechtigkeit. Auch Bewegungsspiele, Labestationen, Quizfragen und die Vorbereitung von Fürbitten und Symbolen machten die Kinder zu aktiven Mitgestaltern des Festgottesdienstes.

Der Höhepunkt des Tages war die gemeinsame Eucharistiefeier in der katholischen Pfarrkirche Stainach. Beim feierlichen Einzug erklang das Lied „Hier bin ich, Herr“, vorgetragen von der 13-jährigen Hannah Hofbauer, und die Ministrantenschar in weißen Gewändern füllte das Gotteshaus mit jugendlicher Begeisterung. Niemand blieb beim Gloriatanz auf seinem Platz – die Freude am Glauben war spürbar.

Besondere Akzente setzten die Kinder selbst: Luca aus Irdning antwortete in der Lesung mit den Worten „Sende mich“, drei Kinder aus Öblarn spielten das Evangelium in ihrer eigenen Weise nach, und Pfarrer Adrian predigte mit Pilgerstab und Herz, während die Kinder sich rund um den Altar versammelten.

Großer Jubel herrschte, als die Minis aus Landl für ihre Erfolge beim Quiz von Christoph aus Bad Mitterndorf mit Pilgermedaillen ausgezeichnet wurden. Zum symbolträchtigen Abschluss erhielt jedes Kind einen kleinen Ping-Pong-Ball – als Zeichen, einander im Gebet zu tragen.

So wurde das 14. Minifest zu einer lebendigen Erfahrung von Kirche: spielerisch, bunt, tief im Glauben verwurzelt. Mit Freude und Dankbarkeit machten sich die „Pilger der Hoffnung“ schließlich auf den Heimweg – gestärkt durch die Gewissheit, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die diesen Tag mitgetragen und gestaltet haben!

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