587 Mio. Förderungen stärken den Bezirk
Die Präsentation des Europaberichts der Steiermärkischen Landesregierung für das erste Halbjahr 2025 im Landtag unterstreicht einmal mehr die zentrale Rolle der Europäischen Union für die Zukunft der Steiermark. Vertreter der Steirischen Volkspartei – darunter Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Europaabgeordneter Reinhold Lopatka und Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Armin Forstner – betonen die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit für wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze und regionale Entwicklung.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Khom hebt hervor, dass die Steiermark als exportorientiertes Bundesland besonders von internationalen Partnerschaften profitiert: Jeder zweite Arbeitsplatz steht direkt oder indirekt im Zusammenhang mit Exporten. Daher seien stabile europäische Netzwerke entscheidend für Wachstum und Beschäftigung. Die Steiermark verstehe sich als aktiver Mitgestalter im Europa der Zukunft – mit dem klaren Grundsatz: Europapolitik und Regionalpolitik sind untrennbar miteinander verbunden.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 hat sich die europäische Integration als starker Motor für die Entwicklung der Steiermark erwiesen. Allein zwischen 2007 und 2024 flossen rund 7,69 Milliarden Euro an Fördermitteln ins Bundesland, davon mehr als 5,34 Milliarden Euro aus EU-Mitteln. Das entspricht etwa 6.260 Euro pro Einwohnerin und Einwohner.
Auch Europaabgeordneter Reinhold Lopatka betont die Vorteile der EU-Mitgliedschaft: Sie sichere Wohlstand, stärke die internationale Position der Steiermark und eröffne neue Perspektiven für Wirtschaft und junge Menschen. Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von über fünf Prozent zählt die Steiermark zu den innovativsten Regionen Europas – ein klarer Beleg für den Erfolg europäischer Zusammenarbeit.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die starke Vernetzung auf europäischer Ebene. Das Steiermark-Büro in Brüssel fungiert als zentrale Schnittstelle zu den EU-Institutionen und vertritt aktiv die Interessen des Landes. Darüber hinaus bringt sich die Steiermark im Ausschuss der Regionen in zentrale Zukunftsfragen ein.
Besonders deutlich zeigt sich die Wirkung Europas im Bezirk Liezen:
Bürgermeister Armin Forstner stellt klar, dass die Europäische Union ein entscheidender Impulsgeber für die regionale Entwicklung ist. „Europa ist kein fernes Projekt, sondern konkret spürbar vor Ort. Zwischen 2007 und 2024 flossen rund 587 Millionen Euro an Fördermitteln in unseren Bezirk. Diese Investitionen ermöglichen Projekte, schaffen Arbeitsplätze und stärken die Lebensqualität der Menschen“, betont Forstner. Zugleich unterstreicht er die Bedeutung, die Chancen der Internationalisierung aktiv zu nutzen und die Region weiterhin erfolgreich im europäischen Netzwerk zu positionieren.
Der Bericht macht deutlich: Europa ist nicht nur ein politisches Konzept, sondern eine konkrete Erfolgsgeschichte für die Steiermark und insbesondere für den Bezirk Liezen.



