90.018 Euro für Fernwärme in Lassing
Projekt der Wärmeliefergemeinschaft Lassing erhält Landesförderung – elf weitere Abnehmer werden angeschlossen
Die Steiermärkische Landesregierung setzt ihren Kurs für eine unabhängige und nachhaltige Energieversorgung konsequent fort. In der jüngsten Regierungssitzung wurde die Förderung mehrerer regionaler Fernwärmeprojekte beschlossen. Davon profitiert auch die Wärmeliefergemeinschaft Lassing im Bezirk Liezen, die eine Förderung in Höhe von 90.018 Euro erhält.
Mit dem Ausbau der Fernwärmeinfrastruktur wird ein wichtiger Beitrag zur regionalen Energiewende geleistet. Das Projekt umfasst die Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes um 355 Trassenmeter, die Installation eines neuen Hackgutkessels mit einer Leistung von 360 kW sowie den Anschluss von elf weiteren Abnehmern.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom betont die Bedeutung regionaler Energieprojekte: „Mit dem gezielten Ausbau der Fernwärme schaffen wir eine leistbare und verlässliche Energieversorgung für die Steirerinnen und Steirer. Gleichzeitig stärken wir die regionale Wertschöpfung und machen unsere Gemeinden unabhängiger von internationalen Energiemärkten. Die Förderung in Lassing zeigt, wie Versorgungssicherheit und Klimaschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können.“
Auch Landesrätin Simone Schmiedtbauer unterstreicht die Rolle der Fernwärme für die Zukunft des ländlichen Raums: „Fernwärme aus erneuerbaren und regional verfügbaren Ressourcen ist ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige Energiezukunft. Mit der Unterstützung der Wärmeliefergemeinschaft Lassing investieren wir in regionale Wertschöpfung, stärken den ländlichen Raum und schaffen langfristige Vorteile für Haushalte und Betriebe.“
Die Landesregierung sieht nachhaltige Fernwärme auf Basis erneuerbarer Energieträger als einen zentralen Baustein der steirischen Energie- und Klimapolitik. Der Ausbau regionaler Wärmenetze trägt nicht nur zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei, sondern sorgt auch für langfristig stabile und leistbare Energiepreise.
Mit dem nun geförderten Projekt wächst das Lassinger Wärmenetz von bisher 1.423 auf insgesamt 1.778 Trassenmeter und stärkt damit die regionale Versorgungssicherheit nachhaltig.



