FPÖ: Sorge um Bauernschaft
„Die steirische Landwirtschaft gleicht derzeit einem Riesendampfer namens Titanic. Die Kapelle spielt zwar noch, aber die Eisberge kommen immer näher“, so LAbg. Albert Royer, Spitzenkandidat für die steirische Landwirtschaftskammerwahl am 31. Jänner.
Der größte Eisberg ist sicher TTIP, wobei das derzeit Bekannte bereits erschreckend genug ist, es einem bei der Geheimniskrämerei aber nicht wundert, wenn die größten Gefahren, wie bei einem Eisberg unter Wasser im Geheimen lauern würden.
Der nächste Eisberg ist die Lage am Milchmarkt. Hierbei auf eine Milchmengensteuerung zu verzichten, ist wie das Befahren eines Eismeers ohne modernes Sonargerät.
Der dritte Eisberg sind die neuen Einheitswertbescheide. Diese werden in weiser Voraussicht erst nach der Kammerwahl an die Bauern verschickt. Die Überraschung kann einzelbetrieblich recht böse ausfallen, wenn danach die Sozialversicherungsbeiträge stark ansteigen werden.
Der vielleicht kleinste, gleichzeitig aber wohl überflüssigste Eisberg sind die Russland-Sanktionen, hier wäre eine Kollision zu vermeiden gewesen.
Die gute Nachricht zum Schluss: „Wir von den Freiheitlichen Bauern sind der Überzeugung, dass ein Kurswechsel in der Agrarpolitik sehr wohl möglich ist, um wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.“



