Ein Tag der steirischen Bergbauern

Ein Tag der steirischen Bergbauern © FPÖ
Albert Royer stärkt Rückgrat des Berglands – Stoanis sorgten für besondere Stimmung

Beim diesjährigen „Tag der steirischen Bergbauern“ in Gasen stand die Wertschätzung für jene Menschen im Mittelpunkt, die mit ihrer täglichen Arbeit die alpine Kulturlandschaft pflegen und erhalten. Nationalratsabgeordneter Albert Royer nutzte seinen Besuch, um den Bergbauern für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken – und zugleich auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, vor denen sie stehen.

Ein besonderes Highlight des Tages war das Erscheinen der „Stoanis“. Die Stoakogler, die sich mittlerweile weitgehend von öffentlichen Bühnen zurückgezogen haben, sorgten allein durch ihre Anwesenheit für Begeisterung. Ihr Kommen wurde von vielen Gästen als Zeichen tiefer Verbundenheit zur Region empfunden.

In seiner Wortmeldung hob Royer die zentrale Bedeutung der Kombihaltung – einer Kombination aus Anbindehaltung und Weidebetrieb – für die Bewirtschaftung im steilen Berggebiet hervor. Diese Form der Tierhaltung sei für viele Betriebe nicht nur praktikabel, sondern oft die einzige realistische Möglichkeit. Royer forderte daher, sie langfristig abzusichern und nicht durch zusätzliche Bürokratie zu gefährden.

Besonders deutlich wurde der Abgeordnete, als er über die wachsenden Hürden für bäuerliche Betriebe sprach:
„Die Bergbauern hören nicht auf, weil sie viel Arbeit haben oder wenig Geld verdienen. Sie hören auf, weil die Auflagen zu groß geworden sind. Darum geben sie auf.“

Der Tag der Bergbauern zeigte eindrucksvoll, wie sehr bäuerliches Engagement und regionale Identität in der Steiermark zusammengehören – und wie wichtig politische Rahmenbedingungen sind, damit diese Tradition auch in Zukunft lebendig bleibt.

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