Teamarbeit über Grenzen hinweg

Die BHAK/BHAS Liezen bemüht sich im Rahmen verschiedener Initiativen, internationales Lernen zu fördern und den Schüler Gelegenheit zu geben interkulturelle Kontakte zu knüpfen.

Unter diesem Aspekt war die Schule kürzlich Gastgeber eines Arbeitsmeetings mit Vertretern aus drei internationalen Partnerschulen.

Lehrer aus Belgien, Spanien und Dänemark waren zu Gast, um über die Details der auf zwei Jahre angelegten strategischen Partnerschaft „Young and Innovative Entrepreneurship“ zu sprechen.

Geplant ist, dass Schüler aus jeder der vier beteiligten Schulen die Gelegenheit erhalten sollen Erzeugnisse ihrer jeweiligen Heimatregion in anderen Ländern zu vermarkten. Der Bezirk Liezen hat viele innovative Betriebe mit attraktiven Produkten und Dienstleistungen.

Nach einem schwierigen Auswahlprozess stehen nun vier Unternehmen aus der Region für die strategische Partnerschaft fest:
• Die Firma Waidzeit Uhren aus Pruggern (www.waidzeit.at) vertreibt unter anderem Uhren deren Gehäuse aus dem nachhaltigen Rohstoff Holz hergestellt werden. Die Uhrbänder werden aus unterschiedlichen attraktiven Materialien wie beispielsweise Loden gefertigt.

• Die Modelinie des Grafik-Designers André Zechmann aus Gröbming (www.andrezechmann.com) ist aufgrund der einzigartigen Tattoo-Motive unverwechselbar. Im Sortiment finden Sich unter anderem hochwertig bestickte vegane Lederhosen und T-Shirts.

• Der Kirchenwirt in Haus/Ennstal, Familie Felsner, bietet mit dem „KiWi-Urlaubsprogramm in Action“ (www.familienurlaub-mit-teenies.at) ein speziell für Familien mit Teenies zugeschnittenes Package an.

• Der Tourismusverband Gesäuse lädt ins Gesäuse Base Camp (www.gesaeuse.at) zu verschiedenen Ausbildungspackages am Berg und im Wildwasser ein.

Es ist geplant, dass das Schüler-Projektteam die ausgewählten Produkte für die Auslandsmärkte aufbereiten und auf einem Testmarkt im Februar 2017 auf Gran Canaria präsentieren wird. Danach folgt im April 2017 der Verkauf der Produkte in einem Pop-up Store in Dänemark. Am Ende der zweijährigen Projektzeit sollten Verträge mit Wiederverkäufern stehen, die Produkte bzw. Dienstleistungen der Partnerschulen in ihr Programm aufnehmen.

Möglich ist diese Initiative aufgrund des Aktionsprogramms „Erasmus+“ der Europäischen Union. Dieses dient der Förderung der transnationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich und finanziert multilaterale Schulpartnerschaften im Rahmen europäischer Bildungsprojekte. „Aus diesem Grund zahlen die beteiligten Schüler für die mit dem Vermarktungsprojekt verbundenen Reisen lediglich einen geringen Kostenbeitrag“ – meint Mag. Angelika Fuchs, die gemeinsam mit Mag. Eveline Chaves-Diaz die Hauptverantwortung für die Abwicklung der Partnerschaft übernommen hat.


Für die ausgewählten Entrepreneur-Schüler stellt diese Initiative somit eine einzigartige Chance dar, sowohl ihre kaufmännischen Fähigkeiten wie auch ihre Fremdsprachenkenntnisse praktisch anzuwenden.

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