Soll man lieber wegschauen?

Österreich: Krasses Urteil für hilfsbereiten Beamten, der ein Mädchen vor einer sexuellen Belästigung schützen wollte.

Zugetragen hat sich das Delikt im Jahr 2018 in Neufeld (Bgld), als der Beamte mit seiner Frau am Heimweg drei Asylwerber bemerkte, die augenscheinlich ein 17-jähriges Mädchen sexuell belästigten. Der Beamte schritt ein und zückte seine Dienstmarke, die im – ein mittlerweile untergetauchter Iraker – aus der Hand schlug. Der Beamte wollte die Situation entschärfen, doch es kam zu einer Rauferei, bei der der Burgenländer und der Iraker verletzt wurden. Zwei Afghanen, die ebenfalls involviert waren, traten die Flucht an.

Der Cobra-Beamte und seine Frau mussten sich daraufhin in Eisenstadt vor Gericht unter anderem wegen Körperverletzung und Verleumdung verantworten. Das Urteil: Schuldspruch!
Der hilfsbereite Beamte wurde zu sieben Monate bedingt verurteilt und soll 11.700 Euro Strafen zahlen. Seine Frau wurde zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt.

„Mein Mandant hat Zivilcourage gezeigt. Das nächste Mal wird er sich das wohl überlegen“, sagte Anwalt Mirko Matkovits, für den das Urteil ein Skandal ist und er sofort Nichtigkeit und Berufung anmeldete.

Man soll als berichterstattendes Medium ja nicht parteiisch werden, aber in diesem Fall schließen wir uns der Anwaltsmeinung zu hundert Prozent an.

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