Internationale Bande ausgeforscht und zerschlagen
Dabei wurden Pkw gezielt aufgebockt und deren Räder entwendet. Fünf tatverdächtige Personen wurden ausgeforscht und angezeigt.
Die Diebstähle ereigneten sich im Herbst 2023 (September bis November) bei mehreren Autohändlern in steirischen Bezirken. Aufgrund der auffälligen Vorgehensweise übernahm das Landeskriminalamt Steiermark die Ermittlungen. Durch umfangreiche kriminalpolizeiliche Erhebungen sowie Spurenauswertungen gelang es, fünf rumänische Staatsbürger im Alter von 20 bis 35 Jahren (zum Tatzeitpunkt) als Verdächtige zu identifizieren.
In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Graz wurden gegen alle fünf Beschuldigten europäische Haftbefehle erwirkt und internationale Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. In der Folge kam es zu Festnahmen in mehreren europäischen Staaten, darunter Schweden, Großbritannien, Rumänien und Slowenien.
Ein Verdächtiger wird in Rumänien strafrechtlich verfolgt. Der zur Tatzeit 35-jährige Hauptverdächtige wurde Mitte Jänner 2026 an der ungarisch-slowenischen Grenze festgenommen und nach Österreich ausgeliefert. Gegen mehrere der Beschuldigten verhängte das Landesgericht für Strafsachen Graz bereits mehrjährige Freiheitsstrafen.
Die Täter suchten die Tatorte überwiegend in den Nachtstunden auf. Die Fahrzeuge – vor allem der Marken Mercedes und BMW – wurden aufgebockt, die Kompletträder abmontiert und anschließend nach Rumänien transportiert. Dort dürften die gestohlenen Felgen an bislang unbekannte Hehler weiterverkauft worden sein.
Durch die Taten entstand ein Gesamtschaden von rund 60.000 Euro.



