Verirrter Rodler nach Stunden gerettet
Schladming/Michaelerberg-Pruggern: Ein nächtlicher Sucheinsatz mit rund 80 Einsatzkräften endete in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 8. Februar 2026, erfolgreich. Ein 32-jähriger Rodler aus Oberösterreich, der nach dem Nachtrodeln die Orientierung verloren hatte, konnte unverletzt gerettet werden.
Kurz nach 1.00 Uhr setzte der Mann selbst einen Notruf ab. Der Oberösterreicher aus dem Bezirk Kirchdorf gab an, nach dem Nachtrodeln die Orientierung verloren zu haben und in ein Bachbett gestürzt zu sein. Aufgrund zunächst unklarer Ortsangaben starteten Einsatzkräfte der Bergrettung Schladming sowie der Feuerwehr Rohrmoos umgehend eine Suchaktion im Raum Schladming. Zur Unterstützung wurden auch Drohnen von Feuerwehr, Rettung und Polizei angefordert.
Handyortung bringt Durchbruch
Erst eine anschließende Ortung des Mobiltelefons brachte die entscheidende Wendung: Der Mann befand sich nicht in Schladming, sondern rund 20 Kilometer entfernt im Gemeindegebiet von Michaelerberg-Pruggern. Daraufhin wurden zusätzlich die Bergrettung Gröbming sowie die Feuerwehren Pruggern und Michaelerberg alarmiert.
Mit Unterstützung des Rettungshubschraubers Christophorus 14 gelang es schließlich, den 32-Jährigen gegen 3.30 Uhr früh zu lokalisieren und in Sicherheit zu bringen. Der Mann blieb unverletzt.
Abkürzung durch Wald endete im Bachbett
Wie sich später herausstellte, war der Rodler zuvor am Galsterberg bei Pruggern unterwegs. Nach dem Nachtrodeln verließ er gegen Mitternacht zu Fuß die Talstation in Richtung B320. Bei dem Versuch, über ein Waldstück abzukürzen, verlor er die Orientierung und stürzte in ein Bachbett, wo er schließlich die Einsatzkräfte alarmierte.



