Schwerer Verkehrsunfall auf der B320

Schwerer Verkehrsunfall auf der B320 © FF-Stainach
Lenkerin nach Frontalkollision aus Wrack befreit


Am frühen Morgen des 17. Februar 2026 – ausgerechnet am Faschingsdienstag – heulten in Stainach die Sirenen. Um 05:34 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stainach gemeinsam mit der Freiwillige Feuerwehr Wörschach zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B320 im Bereich der Osteinfahrt Wörschach alarmiert. Das Alarmstichwort ließ bereits Schlimmes erahnen: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach einer Kollision zwischen LKW und PKW.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die dramatische Lage. Nach einer Frontalkollision war die Lenkerin eines PKW massiv in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Während sich der LKW-Lenker mit dem Schrecken davongetragen hatte, kämpften die Einsatzkräfte um jede Minute, um die schwer verletzte Frau rasch und schonend aus dem deformierten Fahrzeug zu befreien.

In enger Abstimmung mit dem Roten Kreuz der Ortsstelle Stainach, einem Notarztteam samt NEF, dem Notarzthubschrauber C14, First-Respondern sowie der Polizei, begann ein Rettungstrupp der Feuerwehr Wörschach umgehend mit der technischen Menschenrettung. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde Schritt für Schritt ein Zugang zur Patientin geschaffen.

Die Feuerwehr Stainach unterstützte die Maßnahmen umfassend: Neben der Sicherstellung des Brandschutzes standen zwei weitere hydraulische Rettungssätze in Bereitschaft, um bei Bedarf unverzüglich eingreifen zu können. Gleichzeitig wurde die Einsatzstelle abgesichert und gemeinsam mit dem Straßenerhaltungsdienst, einem Abschlepp- sowie einem Bergeunternehmen für die nachfolgenden Arbeiten vorbereitet.

Nach der erfolgreichen Befreiung wurde die Lenkerin noch an der Unfallstelle intensivmedizinisch versorgt und stabilisiert. Anschließend erfolgte der Abtransport mit dem Notarzthubschrauber in das UKH Salzburg.

Die weiteren Aufräum- und Bergungsarbeiten wurden von der örtlich zuständigen Feuerwehr Wörschach übernommen und abgearbeitet.

Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel aller Blaulichtorganisationen ist – gerade in den frühen Morgenstunden, wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden können.

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