Doppelter Feuerwehr -Einsatz in Tauplitz
Tauplitz/Klachau. – Ein arbeitsreicher Sonntag für die Feuerwehren Tauplitz und Klachau: Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte gleich zweimal ausrücken. Am Vormittag stand eine Sauna im dritten Obergeschoss in Flammen, zu Mittag folgte ein Verkehrsunfall auf der B145.
Sauna auf Balkon geriet in Brand
Gegen 9 Uhr heulten in Tauplitz und Klachau die Sirenen. Die Freiwilligen Feuerwehren Tauplitz und Klachau wurden zu einem Brandeinsatz alarmiert. Auf einem Balkon im dritten Obergeschoss eines Gebäudes war im Inneren einer Sauna ein Feuer ausgebrochen.
Nach der Erkundung der Lage gingen die Einsatzkräfte unverzüglich unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor. Durch den raschen und gezielten Löschangriff gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und insbesondere eine weitere Ausbreitung auf das Gebäude zu verhindern.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Gegen 10.30 Uhr konnten die Feuerwehren den Einsatz beenden.
Im Einsatz beim Saunabrand:
FF Tauplitz mit HLF 1 und MTF-A sowie 12 Einsatzkräften, FF Klachau mit HLF 1 und KLF sowie 15 Einsatzkräften, Rotes Kreuz mit einem RTW und Polizei.
Kaum eingerückt – schon der nächste Alarm
Viel Zeit zum Durchatmen blieb den Feuerwehrkräften nicht. Gegen 12 Uhr folgte bereits der nächste Sirenenalarm: Auf der B145 hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet.
Ausgerechnet das Kommando der FF Tauplitz, das sich nach dem Brandeinsatz noch auf der Rückfahrt vom Befüllen der Atemschutzflaschen befand, wurde auf einen Auffahrunfall aufmerksam. Über die Bereichsalarmzentrale Florian Liezen wurde daraufhin umgehend die FF Klachau alarmiert.
Glücklicherweise stellte sich die Situation weniger dramatisch dar als zunächst befürchtet. Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Unfallstelle und anschließende Aufräumarbeiten.
Nach rund eineinhalb Stunden war auch dieser Einsatz beendet.
Im Einsatz beim Verkehrsunfall:
FF Klachau mit HLF 1 und MTF sowie neun Einsatzkräften, FF Tauplitz mit MTF-A und zwei Einsatzkräften, Rotes Kreuz mit einem RTW, Polizei sowie ein Abschleppunternehmen.
Damit endete für die Einsatzkräfte ein intensiver Sonntag, an dem innerhalb von nur wenigen Stunden zwei völlig unterschiedliche Einsatzszenarien abgearbeitet werden mussten.



