Hoher Schaden durch Anlagebetrug

Altaussee: Ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Liezen investierte seit Ende Mai 2019 in ein Offshore-Unternehmen und dürfte einen hohen Schaden erlitten haben.

Der 55-Jährige investierte seit Ende Mai in mehreren Tranchen einen fünfstelligen Eurobetrag in eine Tradingplattform mit angeblichem Sitz auf den Marshall Islands. Seitens des Online-Händlers wurden hohe Renditen versprochen. Die Abbuchung der Teilbeträge erfolgte über eine spezielle Computer-Software auf dem PC des Geschädigten.

Als der 55-Jährige eine Auszahlung seines angeblichen Gewinns forderte, wurde das vom Unternehmen, das keine Banklizenz in Österreich besitzt, verweigert. Eine Auszahlung wäre laut Unternehmen erst nach Überweisung eines weiteren fünfstelligen Betrages (angebliche Steuern und Gebühren) möglich. Wie die Erhebungen der Ermittler ergaben, dürfte es sich um eine Scheinfirma handeln.

Tipps der Kriminalprävention:

- Steigen Sie keinesfalls auf derartige Angebote ein! Diese Angebote klingen nur verlockend – sind es aber nicht!

- Seien Sie generell und besonders bei hohen Gewinnversprechungen vorsichtig. Wenden Sie sich an einschlägige Beratungszentren bzw. Ihr Bankinstitut oder Ihren Vermögensberater.

- Prüfen Sie vor solchen Investments sorgfältig und führen Sie eine Internetrecherche über die Tradingplattform durch.

- Eine Strafverfolgung in den Ländern, in denen diese Unternehmen ihren Sitz haben, ist praktisch nicht durchführbar.

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