Fünfstelliger Schaden durch Krypto-Anlagebetrug
Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Eurobetrag. Zwischen Ende Oktober 2025 und Anfang Jänner 2026 wurde die Frau wiederholt über soziale Medien von bislang unbekannten Tätern kontaktiert. Diese traten unter verschiedenen Namen auf und versprachen hohe Gewinne durch Investitionen in Kryptowährungen.
Der Geschädigten wurde vorgetäuscht, dass ihr investiertes Kapital automatisiert – unter anderem mithilfe sogenannter „Bots“ – vermehrt werde. In weiterer Folge erhielt sie detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Geldbeträge über spezielle Krypto-Anwendungen auf von den Tätern genannte Konten zu überweisen seien. Die Kommunikation erfolgte überwiegend über einen Messengerdienst.
In gutem Glauben kam die Frau den Aufforderungen nach und überwies mehrfach Geldbeträge. Entgegen den Zusicherungen erfolgte jedoch keine Auszahlung der angeblichen Gewinne. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrags. Ein Teil des Geldes war zuvor von der Betroffenen aus ihrem privaten Umfeld geliehen worden.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor vermeintlich lukrativen Online-Anlageangeboten, insbesondere im Bereich der Kryptowährungen. Seriöse Anbieter garantieren keine hohen Gewinne und fordern keine Überweisungen auf fremde oder unbekannte Konten. Die Ermittlungen zu dem gegenständlichen Betrugsfall sind im Gange.



