Positive Bilanz von der MotoGP
- verfasst von BLO24
- Steiermark
Dank eines umfassenden Verkehrskonzeptes verlief die An- und Abreise der zehntausenden Fans weitgehend problemlos. Selbst zu den Spitzenzeiten kam es lediglich zu kurzen Verzögerungen in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsgeländes.
Hauptmann Andreas Tafeit, Leiter des polizeilichen Einsatzstabes, zeigte sich zufrieden:
„Unser Ziel war es, die Sicherheit der motorsportbegeisterten Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Ich freue mich, dass uns dies erneut gelungen ist und die Veranstaltung ohne größere sicherheitspolizeiliche Vorkommnisse beendet werden konnte.“
Schon im Vorfeld hatten Polizei und Behörde zu Rücksichtnahme und einem friedlichen Miteinander aufgerufen. Während des Wochenendes suchten Einsatzkräfte gezielt den Dialog mit Fans – etwa auf den Campingplätzen – und sensibilisierten dabei auch für die Anliegen der Anrainer. Diese präventive Arbeit zeigte Wirkung: Lediglich eine Anzeige und sechs Organmandate wegen Lärmerregungen mussten ausgesprochen werden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag heuer auf der Unterbindung von Pyrotechnik. Erstmals war eine zivile Pyrotechnikstreife im Einsatz, die in den Nachtstunden die Campingbereiche kontrollierte. Hintergrund sind die Lärmbelastung für die Bevölkerung sowie Sicherheitsrisiken für Besucher. Insgesamt wurden 16 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt und vier Organmandate verhängt.
Die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Dr.in Nina Pölzl, hob die gute Zusammenarbeit aller Kräfte hervor:
„Die hervorragende Kooperation macht jedes Jahr den Erfolg dieser Veranstaltung aus. Mein Dank gilt allen beteiligten Organisationen, deren Einsatz entscheidend dazu beiträgt, dass wir im steirischen Murtal eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt erleben dürfen.“
Auch Feuerwehr und Rotes Kreuz meldeten einen insgesamt ruhigen Verlauf. Bereichsfeuerwehrkommandant Erwin Grangl betonte die Professionalität der eingesetzten Kräfte: „Unsere Erfahrung und laufende Aus- und Weiterbildungen ermöglichen es uns, ein Event dieser Größenordnung verlässlich zu begleiten.“ Das Rote Kreuz musste zwar knapp 300 Mal ausrücken, allerdings ohne schwerwiegende Zwischenfälle, wie Bezirksstellenleiter Bernd Peer erklärte.



