Polizei kontrollierte Gurt und Kindersitze
- verfasst von BLO24
- Steiermark
Gerade auf kurzen Fahrten zur Schule wird die richtige Sicherung im Auto manchmal unterschätzt. Zum Schulstart nahm die steirische Polizei deshalb Gurtpflicht, Kindersicherung und Geschwindigkeit besonders genau unter die Lupe.
Von 14. bis 18. September 2026 führte die Polizei in allen steirischen Bezirken eine landesweite Schwerpunktaktion durch. Im Mittelpunkt stand vor allem die vorgeschriebene Sicherung der Fahrzeuginsassen – insbesondere von Kindern.
Mit Beginn des neuen Schuljahres sind wieder tausende Kinder täglich auf dem Weg zur Schule unterwegs. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei nicht nur dem Verkehr rund um Schulen und Bildungseinrichtungen, sondern auch der korrekten Sicherung im Fahrzeug. Sicherheitsgurt und ein altersgerechter Kindersitz können bei einem Unfall entscheidend sein.
Zahlreiche Übertretungen festgestellt
Im Zuge der Kontrollen wurden fünf Fahrzeuglenker wegen mangelnder Kindersicherung angezeigt. Wegen Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes erstattete die Polizei vier Anzeigen, zusätzlich wurden 83 Organmandate ausgestellt.
Auch Ablenkung am Steuer war ein Thema: 20 Personen mussten wegen Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung ein Organmandat bezahlen.
Besonderes Augenmerk legten die Einsatzkräfte zudem auf die Geschwindigkeit im Nahbereich von Schulen und Bildungseinrichtungen. Hier wurden rund 100 Organmandate wegen Geschwindigkeitsübertretungen verhängt.
„Verkehrspolizeiliche Überwachung bedeutet weit mehr als die Kontrolle von Verkehrsregeln. Sie bedeutet Verantwortung für Menschenleben. Jede Kontrolle, jede sichtbare Präsenz und jedes frühzeitige Einschreiten kann dazu beitragen, einen Unfall zu verhindern und damit Menschenleben zu schützen“, betont Oberstleutnant Jochen Heiling, stellvertretender Leiter der Landesverkehrsabteilung.
Die Polizei kündigt an, derartige Schwerpunktkontrollen auch künftig in der gesamten Steiermark fortzuführen.



