Nächster Rad-Erfolg für Charly Fluch

Nächster Rad-Erfolg für Charly Fluch © Brandl
Triumph beim Race Around Niederösterreich

Der Stainach-Pürgger Ausdauerathlet Charly Fluch setzt seine beeindruckende Saison weiter fort. Der erfahrene Trail- und Ultraläufer, der sich in den vergangenen Jahren auf extreme Langdistanzen und anspruchsvolle Höhenmeter spezialisiert hat, feierte nun einen weiteren großen Erfolg: Gemeinsam mit Christof Kienberger und Brigitte Filensky gewann er mit dem „Team fürs Leben“ das renommierte Race Around Niederösterreich – eines der härtesten Ultra-Radrennen Europas.

Für das Team war es zugleich die erste Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Bewerb, für Fluch sogar überhaupt das erste Radrennen seiner Karriere. Die Herausforderung hatte es in sich: Rund 600 Kilometer und etwa 6.000 Höhenmeter mussten unter schwierigsten Bedingungen bewältigt werden.

Die Idee zur Teilnahme entstand bereits im Vorjahr bei einem Radrennen, bei dem Fluch als Betreuer im Einsatz war. Aus einer zunächst spontanen Überlegung entwickelte sich rasch ein ambitioniertes Projekt. Die Vorbereitung verlief jedoch alles andere als reibungslos. Schon die Suche nach einer dritten Person für das Team gestaltete sich schwierig. Nachdem die Mannschaft schließlich komplett war, folgte kurz vor dem Start die nächste Hiobsbotschaft: Eine Teilnehmerin sowie ein Betreuer mussten kurzfristig absagen. Erst in letzter Minute konnte mit der erfahrenen Bergfahrerin Brigitte Filensky hochkarätiger Ersatz gefunden werden.

Während des gesamten Rennens kämpften die Athleten mit Dauerregen, starkem Wind und Temperaturen um lediglich fünf Grad. Über viele Stunden entwickelte sich ein packender Kampf um die Spitzenplätze.

Die Entscheidung fiel schließlich in den anspruchsvollen Bergetappen. Dort spielte insbesondere Brigitte Filensky ihre Stärke am Berg eindrucksvoll aus und verschaffte dem „Team fürs Leben“ den entscheidenden Vorsprung. Christof Kienberger und Charly Fluch hielten in den übrigen Streckenabschnitten das Tempo konstant hoch und brachten den knappen Vorsprung souverän ins Ziel. Am Ende durfte sich das Team über den Gesamtsieg freuen.

„Dieser Erfolg wäre ohne das gesamte Team rund um Teamchef Markus Brandl nicht möglich gewesen. Allen Helfern und Unterstützern gebührt größter Respekt“, betonte Fluch nach dem Rennen.

Von Erholung kann beim Ennstaler allerdings keine Rede sein. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf das nächste große Ziel: den SUR240. Der Bewerb gilt als längster Ultralauf Österreichs und führt von den Krimmler Wasserfällen bis nach Überackern. Die große Herausforderung dabei: die rund 240 Kilometer lange Strecke in weniger als 30 Stunden zu bewältigen.

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