Polen war (doch) eine Reise wert

Das Antreten von Andreas beim letzten polnischen Meisterschaftslauf war wieder eine Fahrt durch Höhen und Tiefen des Rallyesports. Am ersten Tag wurde unser Weltmeister durch einen schwächelnden Motor in seinem Vorwärtsdrang gebremst, obwohl schon einige tolle SP-Zeiten dabei waren. Schließlich musste man mit kaputter Zylinderkopfdichtung die Segel streichen um keinen Motorschaden zu riskieren.
Das polnische Team Dytko leistete Spitzenarbeit und stellte Andi für die nächste Etappe in einer „langen Nacht“ das Auto wieder repariert an den Start. Natürlich war durch die Strafzeit für die nicht gefahrenen Sonderprüfungen an ein Spitzenresultat nicht mehr zu denken (Superally), aber es wäre nicht Andi, wenn er nicht doch noch das Beste daraus gemacht hätte. Schließlich war es auch Auftrag das Auto zu testen und der Öffentlichkeit zu zeigen dass dieses Fahrzeug ein Top Gruppe N Renner ist, der kaufenswert sei. Und das tat Andreas Aigner ganz eindrucksvoll. Er fuhr mit dem nun klaglos funktionierenden Auto permanent in der Spitzengruppe, wo sich nicht weniger als vier S 2000 Autos tummelten die noch dazu von wirklichen Könnern bewegt wurden. Unter anderem fuhr Andi eine Gesamtbestzeit, drei Zweitschnellste Zeiten und einige Dritte Zeiten, also mitten im Pulk der bevorteilten Autos. Wäre der 2. Tag separat gewertet worden, hätte Andi den Dritten Gesamtplatz erreicht. Seitdem ist in Polen der Name Aigner wieder sehr populär. Wir vom Fanclub gratulieren für die tolle Performance, die Andreas abgeliefert hat.

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