„Mr. Holeshot“ schlägt wieder zu

„Mr. Holeshot“ schlägt wieder zu © Kropitsch
Luca Kropitsch holt Podium in Newcastle

Die FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft steuert langsam aber sicher auf ihr großes Finale zu – und der junge Steirer Luca Kropitsch mischt weiterhin kräftig in der internationalen Spitze mit. Auf seiner Braumandl-KTM bietet er der starken Konkurrenz bei jedem WM-Event souverän die Stirn und unterstreicht einmal mehr sein enormes Talent.

Beim WM-Lauf in Newcastle (UK) wartete auf die Fahrer ein besonders schneller, zugleich aber auch material- und kräftezehrender Parcours. Kropitsch ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken: In beiden Läufen der YOUTH Class fuhr der X-Grip unterstützte Pilot jeweils auf Rang drei.

Mit diesen konstant starken Leistungen sicherte sich der Österreicher auch in der Tagesgesamtwertung Platz drei – und damit erneut einen viel umjubelten Podiumsplatz.

Einen Titel hat sich Kropitsch in der Szene bereits verdient: Sowohl seine direkten Konkurrenten in der YOUTH Class als auch Fahrer aus den höheren Klassen nennen ihn respektvoll „Mr. Holeshot“. Der Grund liegt auf der Hand – am Start zählt der Steirer dank seiner blitzschnellen Reaktionszeit und seinem unbedingten Siegeswillen regelmäßig zu den heißesten Kandidaten auf den Startgewinn.

Das Ziel zu Saisonbeginn war klar definiert: ein Platz unter den Top 3 der Weltmeisterschaft. Angesichts der aktuellen Tabellenkonstellation ist dieses Ziel weiterhin absolut realistisch. Allerdings kann im Hard Enduro Sport alles sehr schnell gehen – besonders nach dem Ausfall in Bilbao, bei dem eine Schulterluxation wichtige Punkte kostete.

Rein rechnerisch wäre sogar noch der Vize-Weltmeistertitel möglich. Angesichts der starken Konkurrenz wird das jedoch eine große Herausforderung. Die Entscheidung fällt spätestens am kommenden Wochenende beim WM-Finale in Douai (Frankreich), wo Luca noch einmal alle Reserven mobilisieren und seiner 125er Braumandl-KTM alles abverlangen wird.

Eines steht ohnehin fest: Was die jungen Fahrer mit ihren 125-Kubik-Maschinen auf den technisch extrem anspruchsvollen WM-Tracks leisten, ist beeindruckend – trotz des vergleichsweise geringen Drehmoments liefern sie spektakulären Spitzensport.

Wir gratulieren Luca Kropitsch zum erneuten WM-Podium und wünschen ihm viel Erfolg für das große Finale!

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