ROT-WEISS-ROTER Donnerschlag in Deutschland
- verfasst von BLO24
- Motorsport
In der ausverkauften Arena von Riesa setzte Luca Kropitsch am Samstag ein Ausrufezeichen, das noch lange nachhallen wird. Auf seiner Braumandl-KTM raste der Steirer aus St. Gallen zum Gesamtsieg des Grand Prix – ein Meilenstein für den heimischen Motorsport.
Schon im Qualifying ließ Kropitsch keinen Zweifel an seiner Form aufkommen und holte sich Rang zwei – die perfekte Startrampe für die Finalläufe. Was folgte, war pures Adrenalin! Holeshot in beiden Rennen, kompromissloser Vorwärtsdrang und eine Performance, die das Publikum elektrisierte.
Die Riesa-Arena präsentierte sich vor über 5.000 frenetischen Fans als technisch anspruchsvolles Hexenkessel-Terrain. Doch Kropitsch fand sofort seinen Rhythmus. Mit X-Grip-Bereifung im Flow, messerscharfen Linien und maximaler Konstanz lieferte er ab. Platz zwei im ersten Finale, dann ein souveräner Sieg im zweiten Lauf – der Tagessieg war fix. Bei der Siegerehrung reckte er seinen MX-Store-Helm in die Höhe und genoss den Moment, während Kameras klickten und die Halle bebte.
Dieser Erfolg ist historisch! Erstmals gewann ein Österreicher einen Grand Prix der FIM SuperEnduro-WM. Und als Krönung erklang zum ersten Mal bei einem WM-Rennen die österreichische Hymne – Gänsehaut pur für Fahrer, Team und Fans. Danke, Riesa!
Der Triumph ist das Ergebnis harter Arbeit, perfekter Abstimmung und starker Partner an Kropitschs Seite. Mehr Infos unter www.lucakropitsch.at
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In der WM-Gesamtwertung liegt Luca Kropitsch nach den Stationen in Polen und Deutschland auf Rang zwei, nur ein Punkt hinter dem Führenden aus Polen. Weiter geht’s am 17. Jänner in Bilbao (ESP) – und die rot-weiß-roten Hoffnungen fahren mit.
