Luca stürmt in Belgrad aufs Podium

Luca stürmt in Belgrad aufs Podium © Speedcat Media
Bei der FIM SuperEnduro World Championship in Belgrad setzte der junge Steirer Luca Kropitsch ein weiteres starkes Ausrufezeichen und holte sich erneut einen Podestplatz in der Weltmeisterschaft.

St. Gallen/Stmk: Nach einem dramatischen Rennwochenende in Bilbao (Spanien), bei dem sich Kropitsch nach einem heftigen Sturz im ersten Finale eine Schulterluxation zuzog und sogar die spanische Race-Ambulanz in Anspruch nehmen musste, bewies er bereits im zweiten Lauf unglaubliche Härte: Mit eingerenkter und getapter Schulter kämpfte er sich noch auf Rang vier nach vorne.

Auch in Budapest (Ungarn) zeigte die Formkurve mit den Plätzen drei und sechs klar nach oben – die Mission „Big Points“ für die WM-Wertung war damit auch für Belgrad klar definiert.

Pole-Position auf Highspeed-Kurs

Das Training begann zunächst etwas holprig, doch mit jeder Runde fand Kropitsch besser in seinen Rhythmus. Der schnelle, weniger technisch anspruchsvolle Kurs in der serbischen Hauptstadt kam ihm entgegen.

In der Qualifikation folgte dann das erste Highlight des Abends: Mit perfekter X-Grip-Bereifung stellte er seine Braumandl-KTM souverän auf die Pole-Position – mit beeindruckenden 0,6 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz.

Zwei Holeshots und starke Rennpace

Im ersten Finallauf erwischte Kropitsch einen Traumstart, sicherte sich den Holeshot und führte das Feld zwei Runden lang an. Zwei kleine Fehler warfen ihn zwischenzeitlich auf Rang vier zurück, doch mit einer beherzten Aufholjagd kämpfte er sich eindrucksvoll zurück und sicherte sich Platz drei im Ziel.

Auch im zweiten Finale gelang erneut der perfekte Start samt Holeshot. In den folgenden Runden entwickelte sich ein intensiver Positionskampf auf höchstem Niveau. Trotz starker Performance musste sich der Steirer diesmal mit Rang vier zufriedengeben.

Wertvolle WM-Punkte und Rückenwind für das Finale

Mit den Platzierungen drei und vier bedeutete das am Ende Gesamtrang drei in der Tageswertung – und wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft.

Mit viel Selbstvertrauen und positiven Erkenntnissen blickt Kropitsch nun auf die verbleibenden Saisonläufe in Newcastle (UK) und Douai (Frankreich).

Die Form stimmt – das Podium ist zur Gewohnheit geworden.

Wir drücken weiterhin fest die Daumen!

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