Abgeordnete weisen auf Bedarf an Erntehelfern hin

Die Nationalratsabgeordneten Andreas Kühberger und Mag. Corinna Scharzenberger weisen auf den Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft hin. Die Nationalratsabgeordneten Andreas Kühberger und Mag. Corinna Scharzenberger weisen auf den Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft hin.
Steiermark: Abgeordnete Kühberger und Scharzenberger weisen auf dringenden Bedarf an Erntehelfern hin.


Die Onlineplattform dieLebensmittelhelfer.at vermittelt dringend benötigte Arbeitskräfte an die Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Auch in der Steiermark steht die Erntesaison bevor. Doch leider können viele Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa wegen des Coronavirus nicht einreisen oder haben Angst, dass sie nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren dürfen. Aus diesen Gründen droht in der Lebensmittelbranche ein Engpass an Arbeitskräften.

„Die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist in Österreich dank unserer Bäuerinnen und Bauern gegeben. Wir haben immer Wert auf einen hohen Selbstversorgungsgrad gelegt, das kommt uns jetzt zugute. Allerdings droht nun die Gefahr, dass die Ernte nicht eingebracht, verarbeitet oder transportiert werden kann“, fasst Nationalratsabgeordneter und Landwirt Andreas Kühberger die Situation zusammen.

„Wir können stolz auf unsere Bauern sein, die jetzt in der Krise außergewöhnliches Leisten, um die Versorgung mit Lebensmitteln von höchster Qualität zu gewährleisten. Jetzt brauchen sie allerdings unsere Unterstützung. Es kann jeder, auch ohne spezielle Ausbildung oder Erfahrung in der Landwirtschaft, einen wichtigen Beitrag leisten“, erinnert die steirische Nationalratsabgeordnete Corinna Scharzenberger.

Österreichweit geht es dabei derzeit um ca. 5000 Erntehelfer. Aber auch in der Fleischverarbeitung müssen ca. 9000 Mitarbeiter ersetzt werden. Da die Erntesaison noch bevorsteht, wird der Arbeitskräftemangel in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich steigen.
Um diesen Bedarf an Arbeitskräften zu decken hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zusammen mit der Wirtschaftskammer, dem AMS, dem Maschinenring und der Landwirtschaftskammer die Website „die Lebensmittelhelfer“ geschaffen. Auf dieser Plattform werden interessierte Menschen zu Betrieben, die Arbeitskräfte brauchen, vermittelt.

Die Bezahlung und der Umfang der Beschäftigung wird direkt mit dem Betrieb ausgemacht. Es sind daher auch Teilzeitlösungen möglich. Dasselbe gilt für die Beschäftigungsdauer. Hier ist es zum Beispiel möglich, mit dem Betrieb ein Probemonat zu vereinbaren. Um weite Anreisen zu vermeiden wird außerdem versucht räumlich möglichst naheliegende Betriebe zu vermitteln.

„Arbeitnehmer die sich in Corona Kurzarbeit befinden, aber auch Schüler und Studenten haben die Möglichkeit sich etwas dazuzuverdienen. Noch wichtiger ist aber, dass gerade junge Menschen hier einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Corona Krise direkt in ihrer Umgebung leisten können. Diese Möglichkeit besteht selbstverständlich auch für Personen die als Arbeitslos gemeldet sind“, weißt Corinna Scharzenberger von der jungen Volkspartei auf die vielen Möglichkeiten der Mithilfe hin.

„Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir in Österreich einen großen Teil der Lebensmittel die wir benötigen, selber und in hoher Qualität produzieren können. Unsere Lebensmittelversorgung, darf und wird nicht daran scheitern, dass wir diese Lebensmittel nicht ernten, verarbeiten und transportieren können. Helfen wir zusammen und sorgen, gerade auch in Zeiten der Krise, für einen mit hochwertigen heimischen Nahrungsmitteln gedeckten Tisch in ganz Österreich“, appelliert Kühberger abschließend.

Anmeldung zur Mitarbeit oder Bedarfsanmeldung für Betriebe unter:
/www.dielebensmittelhelfer.at/ oder AMA-Hotline: 05 03151 99

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