Bei den Wirten geht der Häfen über
- verfasst von
- Fenstergucker
Seit über einem Monat sind die Gastronomiebetriebe durch Corona stillgelegt. Und es soll noch einmal so lange dauern, bis sie wieder ihrem Lebensunterhalt nachgehen können.
Konkret aber geht es um die geplante Sperrstunde um 18.00 Uhr.
Wird hier nach gesundheitlich notwendigen Schritten vorgegangen, fragen sich viele Betroffene. Ist das Virus nach 18.00 Uhr gefährlicher oder aktiver – das beschäftigt die Betroffenen.
Oder wird, wie schon bei ähnlichen Entscheidungen (Rauchverbot etc.) auf die „Kleinen“ wieder einmal vergessen?
Für Betriebe, die hauptsächlich am Mittagsgeschäft verdienen, wird diese Regelung nicht so schmerzhaft sein, wie für den Großteil der Wirte, der vom Feierabend – und Abendbesuch ihrer Gäste lebt.
Der Obmann der Gastronomie der WK Wien erklärt, das ein System hochzufahren, welches um 18.oo Uhr wieder schließen muss, einfach nicht rentabel sein kann.
Nachdem das verfrühte Ende der Wintersaison schon für viele schwer zu verkraften ist, wird nun ein weiterer Grund für eine Welle von Schließungen durch diese Regelung befürchtet.
Wieweit dieser Plan der Bundesregierung der Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung dienlich ist, wird bestimmt noch Thema von Pressekonferenzen sein und ausführlich begründet werden (müssen).
Insider sind der Meinung, dass es vielleicht besser wäre, noch ein wenig länger zu warten, die Fallzahlen zu beobachten und danach ohne Einschränkungen grünes Licht zu geben.
Auch die Einhaltung und Überwachung der Sicherheitsvorschriften wie Mindestabstand, Mundschutz und ähnlichen notwendigen Schutzmassnahmen werden große Herausforderungen für die Gastrobetriebe darstellen.
Otto S.



