Italien besuchen ohne Risiko Teil 2

Italien besuchen ohne Risiko Teil 2 Ottofoto
Während sich unsere Regierung nun anscheinend doch entschlossen hat, die Reisefreiheit auch für Italien und Griechenland wiederherzustellen, werden wir auf BLO24.at unsere Serie über „Schmankerln“ aus dem Süden zu erweitern.


Damit wollen wir aber keinesfalls unserer Corona-geschädigten Hotellerie und Urlaubsbranche in Österreich Kunden abwerben.
Aber es gibt eben viele Menschen, für die Italien das erklärte Lieblingsland für die Ferien ist. Das ist wie beim Essen. Die Geschmäcker sind verschieden. Was für den Einen die Wanderwege, Berge und Alpenseen bedeuten, ist für Andere die Weite und der Geruch des Meeres, die salzige Luft und die mediterrane Küche des Südens.
Wir wollen eher nicht so bekannte Regionen vom Süden des Landes zeigen, weil von vielen privaten Aufenthalten Fotomaterial vorhanden ist, welches wir unseren Lesern anschauen lassen wollen. Die Bilder sind nicht profihaft oder werbetechnisch entstanden, sondern bedeuten einfach Erinnerungen des Autors an wunderschöne Aufenthalte im Süden Italiens.

Dieses Mal ist es ein Ausflug im Gargano.
Diese Halbinsel, auch als der „Sporn des italienischen Stiefels“ bezeichnet, gehört zur Provinz Foggia und liegt in der Region Apulien, von der wir zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr zeigen werden.

Von Rodi Garganico mit seinen zwei Süßwasserlagunen über Vico, Ischitella, Peschici, Vieste durch den Umbra Foresta (10430 ha Naturschutzgebiet) bis hin zu Monte Sant'Angelo und San Giovanni Rotondo, wo der dort sehr verehrte Padre Pio Wunder erwirkt haben soll, gibt es viel Sehenswertes.

Dieses Mal geht es um einen Ausflug zu den Isola Tremiti. Drei kleine Inseln mit insgesamt ca. 3km², die der Küste vorgelagert sind. Wobei Capraia unbewohnt ist, aber mit der Bucht „Architiello“ ein tolles Tauchrevier besitzt.
Ausgangspunkt war die Abfahrt von Rodi Garganico mit einer kleinen, zum Touristentransport umgebauten Fähre nach San Nikola und San Domino. Diese beiden Inseln sind mit ca.550 Einwohnern nicht gerade übervölkert, aber währen der Saison kommen täglich sehr viele Tagesausflügler zu Besuch.
Das Benediktinerkloster St. Maria a Mare wurde 1783 aufgehoben und danach als Strafkolonie verwendet. Inoffiziell wurden auch Homosexuelle dorthin verbannt.


Der Mönch Nikolo' wurde da begraben und eine Legende erzählt, dass bei Versuchen seine Überreste von der Insel zu bringen, jedes Mal ein mächtiger Sturm dieses Vorhaben verhinderte.
Die am Felsen wie eine Burg befestigte Anlage mit ihrer Kirche wird auch ständig für romantisch – exklusive Hochzeitsfeste genützt und wer schon einmal bei einer italienischen Hochzeit Zaungast war. kennt den Trubel und den Aufwand, der dabei betrieben wird.

Bei so einem Tagesausflug kann man wunderschöne, naturbelassene Landschaft, glasklares Meer, sogar kleine Flecken Sandstrand (aber wirklich nur kleine!) die schöne Klosterfestung und eine regionale, schmackhafte Gastronomie genießen. Überhaupt ab Mitte September, wenn der große Touristenansturm schon deutlich nachgelassen hat.


Nach dem Wechsel von der Fähre auf ein kleineres Ausflugsboot bietet sich die Gelegenheit, durch kleine, ausgeschwemmte Höhlen zu fahren und ein paar Runden im Meer zu schwimmen. Zu Ehren des Padre Pio wurde eine Statue im Meer versenkt, die man mit Schnorchel und Brille „besuchen“ kann.

Viele Italien-Bilder von Otto S.

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