Von der Toskana in die Steiermark
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Stainach und dem Liceo Artistico „Virgilio“ in Empoli
Mit großer Vorfreude erwarteten die Schüler:innen des Gymnasiums Stainach am Sonntag ihre Gäste aus Italien: 16 Austauschschüler:innen und zwei Begleitlehrerinnen des Liceo Artistico „Virgilio“ aus Empoli trafen aus der malerischen Toskana in der Steiermark ein.
Bereits am Montag wurden die Gäste von unserem interimistischen Direktor, Mag. Thomas Jeide, herzlich begrüßt. Danach stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt: Beim gemeinsamen Tanzen der Ennstaler Polka war die anfängliche Scheu rasch überwunden, und aus Zurückhaltung wurde Lachen und Freude.
Inhaltlich beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen erneuerbare Energie und Klimawandel. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen beider Länder ähnlich sind – und dass das Eis nicht nur auf den Gletschern, sondern auch in den Köpfen rasch schmilzt, wenn man gemeinsam Lösungen sucht. Ein Highlight war der Besuch des Wasserkraftwerks in Stein an der Enns, wo die Schüler:innen anschaulich erfuhren, wie in der Region nachhaltige Energie gewonnen wird.
Doch nicht nur Wissenschaft und Umwelt standen auf dem Programm. Auch die kulturellen Schätze der Steiermark wurden erkundet: In Admont beeindruckte die prachtvolle Stiftsbibliothek ebenso wie die moderne Kunstausstellung österreichischer Künstler. Eine Führung durch das historische Pürgg mit seiner berühmten Johanneskapelle offenbarte eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt und Geschichte des Ennstals. Der Ausflug in die Landeshauptstadt Graz bildete den glanzvollen Abschluss des kulturellen Programms.
Am letzten Tag durften die italienischen Gäste am Unterricht teilnehmen und mit anderen Klassen in Italienisch und Englisch kommunizieren – eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Ein gemeinsames Volleyballspiel und ein fröhliches Abschlussfest sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang der intensiven Woche.
Der Austausch hat gezeigt, dass Begegnung mehr ist als ein Schulprojekt: Sie fördert Verständnis, Offenheit und Freundschaft. Neben sprachlicher Weiterentwicklung konnten die Jugendlichen vor allem eines mitnehmen – neue Perspektiven auf Kultur, Umwelt und Miteinander.
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck freuen sich nun alle auf den Gegenbesuch im April, wenn die steirischen Schüler:innen ihre italienischen Freunde in Empoli besuchen werden.



