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Weißer Rauch aus der Hofburg

Weißer Rauch aus der Hofburg BLO24
In Anlehnung der Symbolik im Vatikan nach einer erfolgreichen Papstwahl, könnte auch im „Headquartier“ unserer Regierer, der Hofburg, in Zukunft weißer Rauch aufsteigen.

Täglich mehrmals sogar. Aber nicht aus Freude über ein neues Oberhaupt der Republik, sondern als Zeichen, dass UHBP gerade in Amt und Würden ist.

Was dieses Signal an die Menschen dann bedeutet, müsste noch hinterfragt werden.

Nämlich dann, wenn unser künftiger neuer Bundespräsident sich in sein Raucherkammerl zurückziehen wird, um seiner Leidenschaft (oder seinem Laster?) zu frönen.
Und dieser Raum wir ihm ja - wie schon kolportiert – eingerichtet werden, damit er sich nicht die Füße wund laufen muss, wenn er nur in den Weiten des mächtigen Gebäudes an einem zugigen, womöglich noch Wind und Wetter ausgesetztem Eckerl seine Zigaretten rauchen könnte.


Aber wer wird dann den schwer gesundheitsgefährdenden, wenn nicht überhaupt „tödlichen“ Job ausüben, diesen Raum zu putzen und welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es für jene Personen, die an diesem Ort der permanenten Gesundheitsgefährdung vorbeigehen müssen? In der Gastronomie hat man ja eine sehr radikale Lösung für so eine Problematik gefunden.

Vermutlich käme er gar nicht zum Arbeiten der Herr VdB, wenn man Anmarsch und Abmarsch von und zum Raucherplatzerl vor der Hofburg mit der Anzahl der benötigten Klimmstängel und die Zeit für deren „Verdampfung“ aufrechnen würde.

Und genau hier beginnt wieder die typisch Österreichische Lösung für „die Gleicheren“ Bürger.

Während das qualmende Fußvolk ständig belehrt, schikaniert, abgezockt und geächtet wird, weil das Rauchen ja zur tödlichen Waffe hochstilisiert wurde (aber so nebenbei fast zwei Milliarden an Steuereinnahmen jährlich bringt), muss dem künftigen Staatsoberhaupt hier hilfreich auf Steuerkosten Erleichterung geschaffen werden.


Ist ja klar, weil zum Wirten ums Eck kann er auch nicht gehen, um sich eine anzurauchen. Denn der darf das ja in Zukunft in seinem eigenen, besteuerten und bevormundeten Betrieb nicht mehr zulassen.
Aber er könnte seinem Vorgänger, dem Herrn Fischer, dessen Koordinationsbüro ein wenig vernebeln und mit ihm bei dem einen oder anderen Zigaretterl staatstragende Entscheidungen ausbrüten.

Interessant ist ja auch, wie seine Spezi, die Grünen zu dieser Problematik stehen. Die haben die Hysterie des absoluten Rauchverbotes ja angeleiert. Vielleicht könnte man als neue, wirksame Abschreckung vor diesen Gefahren wenigstens ein Bild vom rauchenden Präsi auf die Tschickschachterln drucken? Dann haben wenigstens die Trafikanten täglich engen Kontakt zu ihrem Präsidenten.


Die Raucher werden ihn seltener sehen, weil die Meisten ihre Glimmstängel in eine Hülle stecken, um nicht ständig mit dem konfrontiert zu werden, was sie im Grunde sowieso wissen – dass das Rauchen nicht gesund ist.
Aber nachdem die gesamteuropäische Gefahr eines „nicht ins Schema“ passenden Mitbewerbers ums höchste Amt im Staate ja jetzt gebannt ist, kann man sich künftig mit vollem Elan auf diese „brennenden Probleme“ stürzen.
Wir schaffen das.


Wir hatten schon einen Umweltminister mit eigener Chemiefabrik, einen Verteidigungsminister ohne Grundwehrdienstableistung, eine Gesundheitsministerin die ihr geliebtes Schweinsbratl verherrlichte (warum auch nicht?), einen Kanzler für den alles sehr kompliziert war usw., also werden wir auch den “dampfenden, parteiunabhängigen Bundespräsidenten“ der für Alle da sein will aushalten.

Das musste auch einmal erwähnt werden, aber ab jetzt soll der Weihnachtsfriede Einkehr halten.
Die kleinen (siehe oben) und großen Probleme holen uns dann sowieso recht bald wieder in den Alltag zurück, meint Nichtraucher Otto S.

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