Wenn möglich den Helfern helfen helfen
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- Panoptikum
Die gekennzeichnete Rettungszufahrt und das dafür ausgewählte Areal wird nicht nur ständig von irgendwelchen „I foah eh glei wida“ – Typen benützt, sondern auch noch als Schneedepot verwendet.
Jeder versteht, dass der Job des Schneeräumens (nicht nur im öffentlichen Bereich) kein Leichter ist und speziell tagsüber viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert.
Aber muss man deswegen den Helfern vom Roten Kreuz „ihren“ Stehplatz nehmen?
Speziell wenn Bauernmarkttag ist und sowieso nur eine schmale Gasse bis zum Standplatz übrig bleibt, ist es für das Rote Kreuz unmöglich, einen Krankentransport zu den dortigen Ordinationen durchzuführen.
Weil eben irgendwer die Zufahrt verstellt, oder ein Schneehaufen den Platz „belegt“.
Die freiwilligen Helfer von der Rettung müssen dann auf der anderen Seite des „EZ-Hochhauses“ zufahren.
Und von dort mit gebrechlichen Patienten per Rollstuhl oder einer Trage einen weiten Umweg über Gehsteige und etliche (gefrorene oder schneebedeckte) Stiegen zu den Ordinationsräumen vom Röntgeninstitut und anderen Einrichtungen machen.
Das könnte man „unseren Rettern“ aber bestimmt ersparen, wenn man dieses Schneedepot an anderer Stelle errichtet (auch wenn es einen gebührenpflichtigen Parkplatz kosten würde) und die Zufahrt rigoros kontrolliert – speziell am Tag des Bauernmarktes.
Außerdem kann man den Abtransport des Schnees an dieser Stelle ja bevorzugt veranlassen.
Dann ergibt sich die Möglichkeit, die Patiententransporte wieder über jene Stiege zu tätigen die wir schon vor geraumer Zeit kritisiert haben weil sie keinesfalls Patientengerecht ist, aber wenigstens die Zubringung wesentlich verkürzt.
Otto S.



