Wintercamping wird immer beliebter

Wintercamping wird immer beliebter Flickr: Winter Caravans by Don Wright
Tipps für einen gelungenen Urlaub

Auch im Winter zieht es viele Österreicher mit dem Wohnwagen raus in die Natur. Wintercamping hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Wer allerdings das erste Mal Winterurlaub auf Rädern macht, sollte einige wichtige Dinge beachten.

Schneebedeckte Loipen, gemütliche Thermen und Pisten wie aus dem Bilderbuch – und das Ganze meist auch noch gleich vor der (Wohnwagen-)Tür: Österreichische Campingplätze eignen sich nahezu perfekt für einen ausgiebigen Winterurlaub auf vier Rädern. Neben der ausgezeichneten Lage bieten sie zahlreiche Annehmlichkeiten wie beheizte Skiställe, verschiedene Sauna- und Wellnesslandschaften sowie gemütliche Restaurants. Wohl nicht zuletzt deshalb erfreuen sich Österreichs Campingplätze in den Wintermonaten steigender Besucherzahlen – die Anzahl der Ankünfte (zwischen Dezember und Februar) ist in den letzten fünf Jahren um rund 22 Prozent gestiegen. Doch wer Campingurlaub im Winter macht, sollte sich im Vorfeld noch gründlicher darauf vorbereiten als im Sommer.

So sollte man sich beispielsweise schon vor der Anreise erkundigen, welche Straßen im Winter gesperrt sein könnten, welche Route auch bei Glätte und Schnee gut zu meistern ist und wo auf der Strecke Schneekettenpflicht besteht.

Der Wohnwagen sollte den winterlichen Straßenverhältnisse entsprechend vorbereitet werden. Dazu gehören: Winterreifen an Auto und Wohnwagen, ein Batteriecheck, Frostschutz für Scheibenwaschanlage und Kühler sowie Schneeketten. Im Gepäck sollten sich Thermomatten für alle Scheiben sowie für den Fall der Fälle ein Starthilfekabel und eine Schneeschaufel befinden.

Wohnwagenbesitzer sind zudem gut beraten, frühzeitig vor Reiseantritt ihre Anhängerkupplung von Verschmutzung und Korrosion zu befreien und sie auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu überprüfen. Bei Schäden oder starker Abnutzung sollte die Anhängerkupplung ersetzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass man ein zum Fahrzeug passendes Modell wählt.

Da im Winter nicht alle Campingplätze geöffnet und vorhandene Plätze insbesondere über die Feiertage schnell ausgebucht sind, sollte man bereits im Vorfeld einen passenden Campingplatz heraussuchen und mit dem Betreiber Kontakt aufnehmen.

Auf dem Campingplatz angekommen, muss der Wohnwagen richtig abgestellt werden. Ist Tauwetter nicht auszuschließen, können unter den Hubstützen und dem Deichselrad des Wohnwagens Bretter platziert werden. So sinkt der Wohnwagen nicht ein, wenn es taut. Sobald das Fahrzeug aufgebockt ist, kann die Handbremse gelöst werden, damit sie nicht anfriert.

Damit es im Wohnwagen auch im Winter schön gemütlich ist, muss ordentlich geheizt werden. Der Österreichische Campingclub (ÖCC) empfiehlt, sich bereits im Vorfeld beim Campingplatz zu erkundigen, ob Gasflaschen vor Ort getauscht werden können. Besonders gut geeignet für die kalten Monate ist ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik, das auch in der Nacht für angenehme Temperaturen sorgt.

Wer sich für seinen Winterurlaub einen Campingplatz im Ausland ausgesucht hat, sollte vorsichthalber ein Euro-Adapter-Set oder ein Euro-Füllset dabeihaben, da sich die Anschlüsse je nach Land unterscheiden können.

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