Briten schockiert über unseren Minister
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Aber die statistischen Zahlen geben ihm recht. Das Wachstum der Infektionen ist in Großbritannien mit +7,5% wirklich extrem hoch. Das sieht auch die Weltgesundheitsorganisation so und bezeichnet die 103.000 Fälle als „dunkle Wolke“.
Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass auch der Premierminister der Briten die Gefährlichkeit der Viren so lange ignoriert und „vorbildhaft“ durch demonstratives Händeschütteln verharmlost hat, bis es ihn selber „erwischt“ hat. Um optimalste Betreuung musste ER sich vermutlich keine Sorge machen.
Doch der Schlaumeier ist ja nicht allein mit seinen Ansichten.
Die wirklichen Fähigkeiten von Volksvertretern zeigen sich eben erst in Ausnahmesituationen oder besonderen Gefahrenmomenten, die unvorhergesehen auf uns zukommen. Sprachgewandt sind sie alle – rund um den Globus – aber was dahintersteckt, zeigt die derzeitige Situation weltweit.
Ein wasserstoffblondes amerikanisches Großmaul zum Beispiel ist so lange mit der „Amerika First“ Propaganda hausieren gegangen, bis er die die Realität nicht mehr verleugnen konnte. Jetzt hat er einen Sündenbock gefunden und stellt die Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation ein. Das hilft der meist nicht krankenversicherten „Unterschicht“ (eine menschenunwürdiges Wort) bestimmt über die Infektionsgefahr.
Der Kugelblitz aus Nordkorea handelt ähnlich und verweigert Informationen aus „seinem“ Land. Wobei deren Wahrheitsgehalt vermutlich sowieso angezweifelt werden müsste.
In Russland wurden trotz angeblich sehr niedrigen Fallzahlen alle Geschäfte vorerst für eine Woche gesperrt.
In der Türkei wurde von deren „Sultan“ eine Ausgangssperre für alle größeren Städte erst einige Stunden vor Inkrafttreten bekanntgegeben.
Bei solchen Vorgangsweisen kann man wirklich sagen: Tu felix Austria.
Wir können uns wirklich glücklich schätzen mit unseren Volksvertretern, die in dieser kritischen Zeit sehr umsichtig, vorrausschauend und unaufgeregt agieren. Vor allem aber rechtzeitig reagiert haben. Wie gut das funktioniert, zeigt sich in unseren Statistiken, die schon sehr positiv ausfallen.
Wie weit uns die angekündigten Lockerungen und die schrittweise Rückkehr in den Alltag nochmal zurückwerfen, können aber wir alle, ob groß oder klein - jung oder alt, reich oder arm – wesentlich beeinflussen. Indem wir alle uns strikt an die vernünftig erscheinenden Vorgaben „von oben“ halten.
Und wollen wir hoffen, dass die Fähigkeiten der Regierung gemeinsam mit der Opposition in die richtige Richtung zu gehen, uns allen helfen werden.



