Dem Eisbären geht’s wie dem Dinosaurier

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www:Erschütternd und erschreckend sind die Bilder auf den Titelseiten der Plattformen und Zeitungen.


Herden von dreckigen Eisbären wühlen sich durch Müllhalden, um irgendwelche fressbaren Überreste zu finden.
Dabei ist der Polarbär wie er auch genannt wird, eigentlich ein Einzelgänger. Nur Weibchen bilden mit ihrem Nachwuchs kleine Gruppen.
Nach den neuesten Erkenntnissen wird der Klimawandel die Jagdgebiete eines der größten an Land lebenden Raubtieres so weit vernichten, dass diese Tiere in ca. 80 Jahren von unserem Planeten verschwunden sein werden.
Wie einst die Dinosaurier – nur war damals nicht der Mensch daran schuld.

Spontan fallen einem da Aktionen ein, bei denen man sich fragt, ob wir Menschen noch Herr der Lage sind, oder überhaupt ernsthaft etwas dagegen unternehmen wollen. Außer vielleicht mit einer Verkaufsaktion von Plüschtieren dem kleinen Mann auf der Straße etwas Geld aus der Tasche zu ziehen. Das probiert man ja auch für die Tiger, die Robben, die Elefanten, die Menschenaffen, die Delfine usw.

Ein Drittel von Bangladesch ist überschwemmt.
In Australien wüten Buschfeuer und erhöhen rapid den Anstieg von Co2 in der Atmosphäre. Danach kämpfen viele Regionen gegen Sandstürme und Hagelunwetter.
Der Amazonas-Regenwald brennt.
In Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru wird der Regenwald abgeholzt bzw. wird Brandrodung betrieben.
In Borneo werden riesige Flächen gerodet, um Palmölplantagen errichten zu können.
In Argentinien, Brasilien und den USA werden gigantische Landstriche zur intensiven Rinderzucht verwendet und das Fleisch über die ganze Welt transportiert
In Afrika verdorren große Landstriche und werden unbewohnbar.
Dünnes Eis in der Arktis und Antarktis – das „ewige Eis“ schrumpft derzeit sechsmal schneller als in den 1980er Jahren.
In Bolivien, Argentinien und Chile, wo es die weltweit größten Vorkommen des für die E-Mobilität so wertvollen Rohstoffes Lithium gibt, werden die Einwohner vertrieben, weil fast die gesamten Wasservorräte zur Gewinnung verbraucht werden und der Boden danach vergiftet ist.
Diese Liste könnte beliebig erweitert werden.

Aber:
China startet eine “ambitionierte Mars-Mission“.
Da muss Amerika natürlich auch „mitziehen“.
Das E-Auto wird das als die Welt rettendes Wunderwerk propagiert.
Äpfel und Rindfleisch werden aus Argentinien nach Österreich gebracht und unsere gesunden einheimischen Tiere werden exportiert.
Ein Großteil aller Medikamente etc. wird aus China „herbeigeschifft“.
Großfirmen und Zentralisierung der Produktionsstätten „erzeugen“ immer mehr Arbeitspendler.
Regionale Erzeuger und Händler sind wegen Preisdumping „der Großen“ nicht lebensfähig.
Unter allen Umständen werden Fluglinien und Banken gerettet, egal wem sie gehören und ob man sie braucht.
Täglich werden allein in Österreich Flächen in der Größe von ca. 20 Fußballfeldern zubetoniert.
Vermutlich für jene Menschen aus aller Welt, deren Heimat durch oben angeführte Aktionen unbewohnbar werden und die irgendwann als Flüchtlinge an den Grenzen stehen.
Auch diese Liste könnte beliebig erweitert und auf die gesamte Welt ausgedehnt werden. Und da wird auch das Greterl nichts helfen, die wieder zum Schulschwänzen auffordert.

Keine guten Aussichten für die Müllbären ohne Eis – aber schuld daran ist dieses Mal der Mensch.
Otto S.

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