Eine Stimme für das schöne Österreich

Eine Stimme für das schöne Österreich Bild: Helmuth Furch
Österreich: Vermutlich nicht unbedingt Eine, die die jungen Österreicher verehrt und im Internet verfolgt haben.

Weil zu Beginn „seiner“ Sendungsreihe sehr viele junge Menschen noch gar nicht auf der Welt waren.
Ein Mann, der in seinen Sendungen die schönsten Gegenden Österreichs mit der dort heimischen Volksmusik ins TV - Bild gerückt hat.
Ohne viel Tamtam und Trara hat Sepp Forcher vor ein paar Tagen seine 200. Sendung
„Klingendes Österreich“ präsentiert.
In gewohnt ruhiger und unspektakulärer Art und Weise, führte der nunmehr 89 jährige – auch ein wenig im Schatten der Dominanz von Coronanachrichten - durch seine letzte Sendung, die in seinem eigenen Garten ihren Anfang und ihr Ende fand.

Es ist bestimmt eine Rarität, dass ein Moderator 35 Jahre lang mit ein und demselben Format so hohe Einschaltquoten erreicht.
Dabei ist das Prinzip total einfach und war trotzdem für alle Zuseher zufrieden stellend.

Eine sensible Kameraführung, die dem Zuseher auch scheinbar bekannte Gegenden „ins rechte Licht“ rückt.
Echte, lokale Volksmusik und dazu ein Moderator, der sich selber nicht in den Vordergrund drängt, aber trotzdem was zu sagen hat.
Bei seinem letzten Auftritt hatte der gebürtige Römer Sepp “Giuseppe“ Forcher 1,18 Millionen Zuseher.
Mit seiner Frau Helli ist er seit über 60 Jahren verheiratet. Vielleicht hat auch deren Gesundheitszustand den TV Abschied des „Urgesteins der Volksmusik“ beschleunigt.
Man kann den Forchers nur alles Gute für die Zukunft wünschen.
Am Besten mit seinen eigenen Worten, wenn er in seinen Sendungen zum Abschied den Hut gezogen hat.
Pfiat Gott beinand´.......und bleibm ma gsund.

Otto S.

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