Eibinger-Miedl besuchte das Romantik Hotel

Christian Seiringer, Ines Wohlmuther-Maier, Barbara Eibinger-Miedl, Harald Haidler, Armin Forstner und Herbert Gugganig. Foto: ÖVP/Mario Haar Christian Seiringer, Ines Wohlmuther-Maier, Barbara Eibinger-Miedl, Harald Haidler, Armin Forstner und Herbert Gugganig.
Hoher Besuch aus Graz: Eibinger-Miedl auf Bezirkstour

MMag.a Barbara Eibinger-Miedl, ÖVP-Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung, besuchte vergangene Woche den Bezirk Liezen. Nach der Europa-Infotour in Liezen ging es mit LAbg. Bgm. Armin Forstner, MPA, WKO-Regionalstellenleiter Helmut Blaser, WKO-Regionalstellenobmann Harald Haidler und Bgm. Herbert Gugganig zum Romantik Hotel Schloss Pichlarn. General Manager Ines Wohlmuther-Maier gab den Gästen eine exklusive Führung durch das Haus. Die Geschichte von Schloss Pichlarn reicht rund 1000 Jahre zurück. Ab dem 16. Jahrhundert kennt das Schloss eine Vielzahl von Besitzern, bis es schließlich 1972 endgültig in einen exklusiven Sterne-Hotel-Betrieb überführt wird. Seit 2006 besteht der Wellnessbereich und Spa auf 4.500 Quadratmetern.

Fachkräftemangel, Brexit und Breitband
Die nächste Station führte die Landesrätin nach Bad Mitterndorf zur Firma Herbert Kneitz GmbH. Das Unternehmen hat zwei Standbeine, Interieur im Automobil sowie Sitzbezüge für Bus und Bahn. Beschäftigt werden rund 140 Mitarbeiter. Kneitz wurde 2002 von Geschäftsleiter Mag. Herbert Deutinger übernommen, im Jahr 2016 dann durch die Getzner Textil AG. Deutinger berichtete über den herrschenden Fachkräftemangel, Fachpersonal sowie Lehrlinge zu bekommen sei, trotz des eigenen Ausbildungszentrums, mehr als schwierig. Neben dem Fachkräftemangel war auch der Brexit ein Thema. Barbara Eibinger-Miedl, im Brexitausschuss in Brüssel, kritisiert, dass seit der Abstimmung vor zwei Jahren, bis zum Schluss hoch gepokert wird. „Man muss sich auf alle Szenarien vorbereiten“, bekräftigt die Landesrätin. Die zusätzliche Unsicherheit hat bereits negative finanzielle Auswirkungen auf Unternehmer. Bezüglich dem künftigen Breitband-Ausbau berichtet sie, dass eine landeseigene Breitbandinfrastrukturgesellschaft vor allem in den ländlichen Regionen, in denen kein Ausbau durch einen Provider stattfindet, selbst die notwendige Infrastruktur errichtet wird.

Ausbau Skigebiet
An der letzten Station wurde Eibinger-Miedl von Geschäftsführer Dr. Hubert Mayrhofer vom Skigebiet „Die Tauplitz“ empfangen. Er informierte über die neuesten Entwicklungen. Bereits heuer ist der Umbau des Bürogebäudes an der Talstation mit einem Skidepots sowie einem Bistro, betrieben von einem regionalen Gastronom, geplant. Auch für das Parkplatz-Problem konnte eine Lösung gefunden werden. Nähe der Talstation wird ein fixer Parkplatz errichtet. Die Planungen für den Bau der neuen 1,6 Kilometer langen Piste und des großen Beschneiungsteiches sind noch in der Anfangsphase und sollen bis 2021/22 umgesetzt werden. Hier werden sechs bis sieben Millionen Euro investiert. Barbara Eibinger-Miedl sprach über die Qualitätsoffensive für Skigebiete sowie die Wichtigkeit von Schulskikursen. Bezüglich Förderung von Skikursen werden die Kosten für den Hin- und Rücktransport von der Schule zum Skikursort übernommen. Der Skikurs muss in der Steiermark abgehalten werden, außerdem sind mindestens vier Übernachtungen Voraussetzung.

Die Förderung soll auch dazu beitragen, vor allem kleine und mittlere Skigebiete in der Steiermark zu stärken.

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