Benediktinerstift erringt den Staatspreis PR

Admont: Seit gestern Abend steht nun fest, wer das beste PR-Projekt Österreichs umgesetzt hat:

Bei der großen PR-Gala in Wien wurde das Benediktinerstift Admont mit dem Staatspreis PR 2019 ausgezeichnet.

Groß war der Jubel unter den Vertretern des Benediktinerstiftes Admont, die gestern zur großen PR-Gala nach Wien gekommen waren. Groß war auch die Anerkennung jener, die für den Staatspreis PR zwar nominiert waren, sich schlussendlich jedoch hinter dem obersteirischen Kloster einreihen mussten.

Nicht etwa ein ganzer Experten-Stab war für den Erfolg des Benediktinerstiftes verantwortlich, sondern zwei Mitarbeiter der Kultur- und Tourismusabteilung, die in Zusammenarbeit mit Admonts Mönchen und dem örtlichen Tourismusverband Gesäuse die neue Kommunikationslinie des Klosters ausgearbeitet haben. „Mein Dank gilt allen Projekt-Verantwortlichen, die mit so viel Engagement und Know-how eine Vision zum Wohle unseres Hauses und der ganzen Region umgesetzt haben“, freut sich das Oberhaupt des Stiftes Admont, Abt Gerhard Hafner, über den Staatspreis PR.

Alles andere als verstaubt
Knapp zwei Jahre ist es nun her, dass das Benediktinerstift Admont eine neue Online-Strategie an den Start brachte. „Wir haben verstärkt auf soziale Netzwerke gesetzt. Denn im Gegensatz zur klassischen Werbung bieten diese Plattformen eine perfekte Möglichkeit zum Austausch. Im Schnitt erreichen uns 350 Nachrichten pro Monat, die wir alle beantworten“, so PR-Chef Mario Brandmüller. Und damit nicht genug.

Auch Admonts Mönche sind im Netz aktiv. Frater Vinzenz Schager und Pater Ulrich Diel betreiben sogar Online-Seelsorge und bieten über Facebook die Möglichkeit zum Austausch. Kein Wunder, dass bei all den gesetzten Maßnahmen das obersteirische Benediktinerkloster im Zentrum der Aufmerksamkeit steht: Eine halbe Million Menschen verfolgen monatlich alle Einträge, die das Stift Admont auf Facebook postet. Davon profitiert nicht nur das Stiftsmuseum in Admont, das seine Besucherzahlen massiv erhöhen konnte, sondern eine ganze Region: „Durch unsere Kommunikationslinie erreichen wir mehr Menschen, die dadurch nach Admont kommen und die Region beleben“, hebt Stift Admonts Wirtschaftsdirektor Franz Pichler den regionalen Mehrwert hervor.

Kaum zu glauben, dass sich das PR-Team trotz ausgeklügelter Strategie nicht sofort am Rennen um den Staatspreis PR beteiligen wollte: „Wir hatten Sorge, man würde ein Kloster sofort als verstaubt einstufen. Doch die Überzeugung, ein wirklich tolles Projekt auf die Beine gestellt zu haben, hatte letztendlich mehr Gewicht als Vorurteile. Denn das Benediktinerstift Admont ist alles andere als verstaubt, wie nun jeder ganz deutlich sehen kann“, betont PR-Chef Mario Brandmüller, der federführend für das Kommunikations-Konzept und dessen Umsetzung ist.

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