Nightrace Schladming 2020 - Marcel du fehlst!

Nightrace Schladming 2020 - Marcel du fehlst! BLO24
Schladming: Ein Bericht aus der Sicht des Fans von der Wohnzimmercouch.

Die alljährliche Übervölkerung des Schladminger Slalomhanges mit gut gelaunten Fans, die perfekte Inszenierung und Organisation des Schifestes in unserem Bezirk, sogar der Sieger dieses Rennens waren bekannte Szenarien.

Ein spannender Erster Durchgang, so ganz nach dem Geschmack der Österreichischen Schisportfans.
Marko Schwarz in Führung. Es schaute gut aus für eine Fortsetzung der „Kitzbühler Festspiele“ mit tollen Ergebnissen der ÖSV Stars.
Leider hat unsere Einmanntruppe im Finale die Siegeschancen gleich nach dem Start in den Schnee gesetzt.
Dafür hat der spätere Sieger Henrik Kristoffersen dann bei den Siegerinterviews den Namen in den Mund genommen, der bestimmt in vielen Köpfen vor Ort und vor den TV Geräten herumgeisterte. Siehe Überschrift.
Der Norweger hat seinen Angstgegner der letzten Jahre auch noch immer im Kopf.
Die Stimmung vom Vorjahr, als Marcel Hirscher einen eindrucksvollen und überlegenen Sieg einfuhr, konnte nach dem eher bescheidenen Abschneiden unserer Truppe heuer natürlich nicht erreicht werden.

Was ist noch aufgefallen.
Kein einziges bengalisches Feuer wurde heuer gezündet. Keine Beeinträchtigung der Sicht durch künstliche Nebelschwaden, was ganz für eine gute Leistung der Security und des Ordnerpersonals spricht.
Das aber eine dumme Tussi es schaffte, während des Rennens durch die Zeitnehmung zu laufen und dem Italiener Vinatzer für ein paar Sekunden zur Bestzeit verhalf, lässt wiederum Zweifel an der oben erwähnten Truppe aufkommen.

Außerdem wäre noch als positiv zu erwähnen, dass - wie auch schon in Kitzbühel – die Kameras von der VIP Tribüne ausschließlich Sportler und Künstler (oder solche, die es sein möchten) ins Bild brachten.
Der gewohnt penetrante Schaulauf unserer Politiker blieb heuer angenehmer Weise aus.
Bis dann halt dem Herrn Sportminister in Schladming ein kleiner Auftritt gewährt wurde.
Aber „unsere Bundespräsidenten“, Bundeskanzler, Landeshauptleute und andere Wichtigkeiten blieben, wie schon in Tirol, auch in Schladming von den Kameras „verschont“.
Ebenfalls angenehm ist dem Fan auf der Wohnzimmercouch aufgefallen, dass – im Gegensatz zum Vorjahr – der Schladminger (Noch-)Bürgermeisterin berechtigter Weise die Teilnahme an der Siegerehrung ermöglicht wurde.

Alles in Allem ein stimmungsvolles und großartiges Schifest unter 494 Scheinwerfern. Leider ohne Marcel Hirscher und mit einem sympathischen Benni Raich hinter dem Mikrofon, anstatt im Rennanzug am Siegerstockerl.
Doch das ist nur die Meinung eines faulen Schifans auf dem Divan vor dem Fernsehkastl.

Die Fotoserie von BLO24 aber zeigt uns eindrucksvoll die Atmosphäre und die Stimmung vor Ort.

Otto S.

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