Schwere Verletzung nach Arbeitsunfall in Sägewerk
Der Mann wurde mit beiden Beinen in einer Maschine eingeklemmt. Feuerwehr, Rettung, Polizei und der Notarzthubschrauber Christophorus 14 standen im Großeinsatz.
Kurz nach 21:00 Uhr wurden Einsatzkräfte zu dem Sägewerk alarmiert, nachdem ein schwerer Arbeitsunfall gemeldet worden war. Neben mehreren Polizeistreifen rückten auch das Rote Kreuz, die Freiwilligen Feuerwehren Liezen und Döllach sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 14 aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der 46-Jährige in der Halle „Paketierung“. Der Arbeiter war mit beiden Beinen in einer Maschine eingeklemmt, jedoch ansprechbar. Drei Arbeitskollegen betreuten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Die Feuerwehr sicherte die abgestürzte Maschine mithilfe eines Seilzugsystems und hob diese anschließend an. Parallel dazu führte die Notärztin des Christophorus 14 medizinische Erstmaßnahmen durch und stabilisierte den Verletzten.
In weiterer Folge gelang es den Feuerwehrkräften, den Mann unter Einsatz eines hydraulischen Spreizgeräts sowie des Seilzugs aus seiner Lage zu befreien. Nach der Erstversorgung wurde der 46-Jährige zunächst in das LKH Rottenmann gebracht und anschließend zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben verlegt, wo er stationär aufgenommen wurde.
Ersten Erhebungen zufolge dürfte bei Arbeiten an der Anlage eine Kette aus der Führungsschiene geraten sein. In weiterer Folge stürzte die Maschine zu Boden, riss den Arbeiter mit und klemmte ihn ein.
Das Arbeitsinspektorat Leoben wurde über den Vorfall informiert. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.



