Steiermark präsentiert sich als Zukunftsstandort

Steiermark präsentiert sich als Zukunftsstandort © ÖVP
Bundeskanzler Christian Stocker besucht Hightech-Betriebe

Bundeskanzler Christian Stocker besuchte gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer innovative Leitbetriebe in der Steiermark. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Stärke des Landes, technologische Innovationen sowie die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes.

Stationen des Besuchs waren die Hintsteiner Group in St. Barbara im Mürztal und MAGNA STEYR Aerospace in Graz – zwei Unternehmen, die beispielhaft für die internationale Wettbewerbsfähigkeit steirischer Betriebe stehen.

„Die Steiermark zeigt eindrucksvoll, dass Spitzen-Technologie sowohl in regionalen Familienbetrieben als auch in internationalen Industriekonzernen entsteht. Unser Bundesland verbindet Innovationskraft, Know-how und industrielle Stärke“, betonte Khom.

Die Hintsteiner Group hat sich auf Carbon-Leichtbau und moderne Schutztechnologien spezialisiert. Das familiengeführte Unternehmen entwickelt Lösungen für zivile und militärische Anwendungen und investiert bis 2027 insgesamt 17 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes. Präsentiert wurden unter anderem ballistische Schutzsysteme sowie eine mobile Hightech-Werkstatt für internationale Einsätze.

Auch Bundeskanzler Stocker hob die Bedeutung starker Unternehmen für Österreich hervor: „Unsere Betriebe sind international erfolgreich und sichern Arbeitsplätze sowie Wachstum. Aufgabe der Politik ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie ihre Spitzenposition halten können.“

Im anschließenden Pressegespräch standen wirtschaftliche Herausforderungen und Infrastrukturprojekte im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem der Ausbau der A9, Verbesserungen bei S36 und S37, die Bahnverbindung Graz–Maribor sowie die Anbindung an den Hafen Koper. Zudem wurde die geplante Senkung der Lohnnebenkosten als wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort bewertet.

Ein weiteres Schwerpunktthema war der Bereich Security und Defense. Khom sprach sich für Exporterleichterungen sowie den Ausbau der CyberSecurity-Kompetenz in der Steiermark aus: „Digitale Souveränität ist eine der zentralen Zukunftsfragen Europas. Die Steiermark hat das Potenzial, hier eine führende Rolle einzunehmen.“

Den Abschluss des Besuchs bildete ein Termin bei MAGNA STEYR Aerospace. Das Unternehmen steht für internationale Spitzentechnologie in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Kryotechnologie und komplexe Systementwicklung.

„Die Steiermark beweist, dass sie in internationalen Zukunftstechnologien ganz vorne mitspielt. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig“, so Khom abschließend.

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