Wer unsere Werte ablehnt, hat kein Gastrecht

Klubobmann Lukas Schnitzer © ÖVP Klubobmann Lukas Schnitzer
Klubobmann Lukas Schnitzer fordert klare Konsequenzen für Integrationsverweigerer und Straftäter

Steiermark: Ein aktueller Gerichtsfall aus Wien zeigt einmal mehr, wie gefährlich es ist, wenn frauenverachtende und demokratiefeindliche Wertvorstellungen ungehindert in unsere Gesellschaft getragen werden. Ein 17-jähriger Afghane, der vor rund fünf Jahren mit seiner Familie nach Österreich gekommen ist, musste sich wegen versuchter Vergewaltigung, Nötigung und geschlechtlicher Nötigung vor Gericht verantworten. Das Opfer war seine ehemalige Freundin, ein 16-jähriges Mädchen.

Besonders alarmierend sind die Aussagen des Jugendlichen im Zuge der Ermittlungen. Er begründete sein Verhalten mit dem Einfluss der Taliban und seines familiären Umfelds. In den Jugenderhebungen fiel zudem der Satz: „Frauen haben Regeln zu befolgen, Männer aber nicht.“

„Eine derartige Einstellung steht in völligem Gegensatz zu den Werten unseres Landes. In Österreich sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Wer Frauen als minderwertig betrachtet, sie kontrollieren oder ihnen Rechte absprechen will, hat unsere Grundprinzipien nicht verstanden“, betont Klubobmann Lukas Schnitzer.

Für Schnitzer ist klar: Integration bedeutet weit mehr als bloße Anwesenheit. „Wer in Österreich leben möchte, muss unsere Sprache lernen, unsere Gesetze respektieren und unsere Werte leben. Dazu gehört insbesondere die uneingeschränkte Gleichstellung von Frau und Mann. Wer diese Grundregeln ablehnt oder bewusst missachtet, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft.“

Besonders kritisch sieht Schnitzer das Urteil. Trotz Geständnis und schwerwiegender Vorwürfe wurde keine unbedingte Haftstrafe verhängt. „Eine Geldstrafe von 720 Euro und bedingte Haft senden das völlig falsche Signal. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung dürfen nicht relativiert werden – schon gar nicht dann, wenn Täter die Chancen und Möglichkeiten, die ihnen Österreich bietet, mit Füßen treten.“

Der Klubobmann fordert daher eine konsequentere Linie bei Integrationsverweigerung und schwerer Kriminalität. „Wer nach Österreich kommt, erhält Schutz, Chancen und Perspektiven. Im Gegenzug erwarten wir Respekt vor unserer Rechtsordnung und unseren gesellschaftlichen Grundwerten. Wer diese ablehnt, straffällig wird und anderen Menschen Schaden zufügt, verspielt sein Recht, dauerhaft in Österreich zu bleiben.“

Abschließend stellt Schnitzer klar: „Integration ist eine Bringschuld. Wer arbeitet, Deutsch lernt und sich zu unseren Werten bekennt, ist bei uns willkommen. Wer Frauenfeindlichkeit, Gewalt oder Parallelgesellschaften importieren will, hat in Österreich keinen Platz.“

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