Jetzt die Weichen für das Zukunftsland stellen
- verfasst von BLO24
- Steiermark
Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung standen die Herausforderungen und Chancen für die Steiermark in einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche. Diskutiert wurde darüber, wie Wirtschaftskraft, Forschung, Innovation und Infrastruktur weiter gestärkt, Arbeitsplätze gesichert und finanzielle Spielräume für notwendige Zukunftsinvestitionen geschaffen werden können.
Landeshauptmann-Stellvertreterin und Landesparteiobfrau Manuela Khom betonte in ihrer Rede den klaren wirtschaftspolitischen Kurs der Steirischen Volkspartei. „Die Antwort auf viele Herausforderungen unserer Zeit lautet Wirtschaft. Nur mit einer starken Wirtschaft können wir sichere Arbeitsplätze schaffen, den Wohlstand sichern und unseren sozialen Zusammenhalt erhalten“, so Khom. Seit Jahresbeginn verfolge die Steirische Volkspartei daher konsequent einen Schwerpunkt auf den Wirtschaftsstandort Steiermark.
Investieren statt verwalten
Für Khom steht fest, dass die Steiermark ihre Stärken in Forschung, Entwicklung und Innovation konsequent ausbauen muss. Dafür brauche es finanzielle Handlungsspielräume. „Wir sparen nicht um des Sparens willen. Unser Ziel ist es, dort investieren zu können, wo die Zukunft unseres Landes entschieden wird“, betonte sie.
Als Leitlinien für die kommenden Jahre nannte Khom die Einhaltung des Stabilitätspakts, eine effiziente und schlagkräftige Verwaltung, keine neuen Belastungen durch zusätzliche Steuern, die Förderung von Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft sowie gezielte Investitionen in die Stärken des Zukunftslandes Steiermark.
Zukunftschancen statt Schulden
Besonders wichtig sei ihr eine generationengerechte Politik. „Ich möchte unseren Kindern und Enkelkindern keine Hypotheken hinterlassen, sondern Zukunftschancen“, erklärte Khom. Dafür sei es notwendig, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und das Landesbudget nachhaltig zu konsolidieren. Gleichzeitig müsse ausreichend Spielraum geschaffen werden, um in Zukunftsbereiche investieren zu können.
Mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Monate zeigte sich die Landesparteiobfrau optimistisch: „Die Steirische Volkspartei ist geschlossener, entschlossener und stärker geworden. Wir sind ein Team und arbeiten gemeinsam für die Zukunft unseres Landes.“ Ihr Appell: Politik müsse den Mut haben, Veränderungen aktiv zu gestalten, anstatt lediglich auf den nächsten Wahltermin zu blicken.
Sicherheit und Wohlstand als politische Leitziele
Klubobmann Lukas Schnitzer unterstrich die Bedeutung von Sicherheit und wirtschaftlicher Stabilität für die Menschen in der Steiermark. Im Rahmen der Klausur wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten darüber diskutiert, welche Maßnahmen notwendig sind, damit die Steiermark auch künftig ein Land voller Chancen bleibt.
„Die Menschen wollen in einem Land leben, in dem sie sich sicher fühlen, in dem Wohlstand geschaffen wird und in dem sie eine Perspektive für sich und ihre Familien haben“, so Schnitzer. Dafür brauche es Sicherheit auf mehreren Ebenen – von der öffentlichen und militärischen Sicherheit über verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen bis hin zu einem funktionierenden Sozialstaat.
Tristan Horx: „Radikale Zuversicht in unsicheren Zeiten“
Einen Blick über den politischen Alltag hinaus bot Zukunftsforscher Tristan Horx. In seiner Keynote sprach er über gesellschaftlichen Wandel, Zukunftsbilder und die Rolle der Politik in Zeiten großer Veränderungen.
„Es braucht radikale Zuversicht in unsicheren Zeiten. Zukunft entsteht nicht dadurch, dass man Krisen ausblendet, sondern indem man aktiv gestaltet“, sagte Horx. Gerade Regionen wie die Steiermark verfügten über besondere Stärken: Innovationskraft, Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Die Klausur.Tagung machte deutlich: Die Steirische Volkspartei sieht die Zukunft des Landes in einer starken Wirtschaft, sicheren Arbeitsplätzen und einer Politik, die Chancen schafft und Zuversicht vermittelt. Unter dem Leitgedanken „Jetzt das Richtige für die Steiermark tun“ wurde ein klarer Kurs für die kommenden Jahre formuliert.



