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Tresorknacker nach langer Fahndung gefasst
Ermittlungserfolg für das Landeskriminalamt Steiermark: Ein 42-jähriger Slowene soll über Monate hinweg gezielt Filialen einer Diskont-Haushaltswarenkette ins Visier genommen, Alarmanlagen zerstört und Tresore aufgeschnitten haben. Nach seiner Festnahme in Slowenien wurde der Tatverdächtige nun nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.
Seit April 2026 sorgte eine Serie von Einbruchsdiebstählen in Filialen einer Diskont-Haushaltswarenkette für intensive Ermittlungen. Auch die Steiermark war von den Taten betroffen. Die Täter gingen dabei offenbar gezielt vor und hatten es vor allem auf Bargeld aus den Geschäftstresoren abgesehen.
Nun gelang den Ermittlern des Landeskriminalamtes Steiermark ein entscheidender Erfolg: Ein 42-jähriger slowenischer Staatsbürger steht im dringenden Verdacht, für mehrere dieser Einbrüche verantwortlich zu sein.
Alarmanlagen zerstört, Tresore aufgeschnitten
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann zwischen dem 11. April und dem 5. Oktober 2026 mindestens fünf vollendete Einbruchsdiebstähle sowie einen versuchten Einbruch in der Steiermark, in Kärnten und im Burgenland begangen haben.
Dabei soll der Verdächtige nach einem wiederkehrenden Muster vorgegangen sein: Zunächst wurden die Alarmanlagen der betroffenen Geschäfte beschädigt oder gewaltsam heruntergeschlagen. Anschließend verschaffte sich der Täter Zutritt zu den Filialen.
Im Inneren hatte er es offenbar gezielt auf die Tresore abgesehen. Diese wurden aufgeschnitten, um an das darin verwahrte Bargeld zu gelangen.
Landeskriminalamt Steiermark führte die Ermittlungen
Die Ermittlungen wurden von Beamten des Landeskriminalamtes Steiermark, Ermittlungsbereich Diebstahl, geführt. Aufgrund des Verdachts des gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls wurden umfangreiche Erhebungen durchgeführt und entsprechende Maßnahmen bei der Staatsanwaltschaft Graz angeregt.
Die Ermittlungsarbeit führte schließlich über die österreichische Staatsgrenze hinaus.
Festnahme in Slowenien – Auslieferung nach Graz
Am 23. Oktober 2026 klickten für den 42-Jährigen in Slowenien die Handschellen. Grundlage der Festnahme war ein europäischer Haftbefehl.
Am Freitagvormittag, dem 6. November 2026, wurde der Tatverdächtige schließlich an die österreichischen Behörden ausgeliefert.
Bei seiner Einvernahme machte der Mann von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Er äußerte sich nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.
Anschließend wurde der 42-Jährige in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.
Mit der Festnahme ist den steirischen Kriminalisten ein wichtiger Ermittlungserfolg gegen eine mutmaßlich bundesländerübergreifend agierende Einbruchsserie gelungen. Für den 42-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.
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