Tick, tack, tick, tack, tick, tack, tick …
- verfasst von Alfred Stadlmann
- Panoptikum
Während die Russen und Türken dieses nervige Zeitumstellen schon beendet haben und wieder in der Normalzeit leben, sind wir Europäer dem Diktat der Zeit und ihrer Macher ausgeliefert.
So wird alljährlich im Oktober der Biorhythmus von Mensch und Tier in der EU gestresst, indem man ihn kurz nach Mitternacht die Uhr um eine Stunde zurückdrehen lässt, also von 3 Uhr auf 2 Uhr.
Und da fragen sich auch manche: Wo ist die Stunde hin, was macht sie über den Winter, bis sie im Frühjahr wiederkommt. Es gibt dazu schon die wildesten Spekulationen!
Doch dieser Zeitdiebstahl wird mittlerweile von vielen Europäern, und da sind Weiblein und Männlein sich ausnahmsweise einmal einig, als störender Eingriff in ihre so wichtige TIEFSCHLAF-PHASE empfunden. Natürlich könnte man die Zeitumstellung auch anders lösen und die Zeiger der Uhren „vor dem zu Bett gehen“ oder erst „nach dem aus dem Bett steigen“, um eine Stunde zurückdrehen. Aber als penibler Europäer oder Europäerin schläft man bei so einer Vorgehensweise nicht mehr sonderlich gut.
Einer Studie der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, kurz ZAMG, konnten wir entnehmen: TIEFschläfer die mitten in der Nacht zwecks Zeitumstellung von ihrem Wecker aus dem Schlaf gerissen werden, sind danach nie in ein HOCH gekommen. Was bedeutet: Dieses Uhren um eine Stunde zurückdrehen schadet uns also folglich mehr, als es uns bringt.
ACHTUNG! Eine diesbezügliche Studie der ZAMG gab es nie, sie wurde von mir frei erfunden. Dieses alljährlich, nervige Zeitumstellen hingegen gibt es schon, aber das geht auf die Kappe von jemand anders.
Was hilft’s: In der Nacht von Samstag auf Sonntag, also vom 29. auf den 30. Oktober, werden die Zeiger unserer Uhren wieder mal um eine Stunde ZURÜCKGEDREHT!



