Rauchen hat nichts mit Esoterik zu tun
- verfasst von Alfred Stadlmann
- Panoptikum
Gleich vorweg, wir sprechen hier nicht vom „Fleisch“ räuchern. Sondern vom uralten Brauch des Räucherns, das vornehmlich in den Rauhnächten in Wohnungen und auf Höfen und in den dazugehörigen Stallungen durchgeführt wird, um diese von alten Energien zu reinigen. Zu Silvester kann man deshalb Menschen beobachten, die mit rauchenden Schalen durch Wohnräume und Stallungen wandern.
Dabei geben sie akribisch darauf acht, dass der reinigende Rauch in alle Ecken und Winkel strömt, um das abgestandene Alte zu verbannen und so Platz für das unverbrauchte Neue zu schaffen.
Wann wurde sonst noch geräuchert:
Geräuchert wurde zu Jahreskreisfesten, aber auch zu besonderen Ereignissen im Leben, wie Geburt, Hochzeit oder Tod. Natürlich wurde auch geräuchert, wenn Krankheiten oder Seuchen auftraten, um die Keime abzutöten. Weit verbreitet waren auch Rächerrituale, um vorm Wetter zu schützen. So hat sich bis heute die Königskerze den Beinamen Wetterkerze erhalten, weil sie in keiner Schutzräucherung vor Gewittern fehlen darf.
Zum Räuchern werden verschiedenste Harze und Kräuter verwendet, um eine reinigende Räuchermischung herzustellen. Die Harze desinfizieren und die verschiedenen Kräuter sorgen für den begleitenden Duft.
Auf www.jahreskreis.at/Raeuchern.html oder www.raeucher.info/raeuchern/ erfahren Sie mehr zum Thema RÄUCHERN!
BLO24.at wünscht allen LeserInnen einen guten Rutsch und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!



