Nächste Grippewelle steht bevor

Bezirk Liezen: Pünktlich zum Schulstart rollt die nächste Grippewelle auf uns zu.


Und der Schul- und Kindergartenstart könnte eine Epidemie zusätzlich begünstigen. Vor allem Viren des Typs Influenza B sind im Vormarsch, warnen Mediziner.

Jänner ist Grippezeit: Besonders in den nächsten Tagen sollte man sich trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen warm anziehen. Dass Schul- und Kindergartenkinder ab Montag wieder in ihren Klassen und Gruppen aufeinandertreffen, wird die Ansteckungsgefahr zusätzlich erhöhen.

Und zu zwei Drittel an Erkrankungen wird das Virus Influenza B verantwortlich zeichnen. Gegen dieses wirkt nur der Vierfach-, aber nicht der Dreifachimpfstoff. Mediziner raten daher auch jetzt noch zur Impfung – der Schutz setzt nach sieben bis zehn Tagen ein. Somit wäre man bis zum Start der Grippewelle, die für Mitte Jänner prognostiziert wird, bestens geschützt.

Jene, die der Grippewelle ohne Medizin entgegentreten möchten, sollten auf eine vitalstoffreiche Nahrung achten um ihr Immunsystem zu stärken. Gemüse und Obst, sowie Kräuter und Sprossen beinhalten wertvolle Antioxidantien. Und probiotische Nahrungsmittel sorgen für eine ausgeglichene Darmflora, was gewährleistet, dass schädliche Mikroorganismen abgetötet werden, bevor sie in den Blutkreislauf gelangen.

Zudem sollte man ausreichend trinken, etwa ungesüßten Kräutertee, regelmäßig Stoßlüften (2-3 Min.) und sich häufiger die Hände waschen. Dies wären einfache Möglichkeiten, die Grippeviren eventuell in Schach zu halten.

Und sollte es einen doch erwischen, wäre es ratsam im Bett zu bleiben. Es hilft der Firma nicht, wenn man stark verkühlt und nur minimal leistungsfähig im Büro sitzt und dabei die Kollegen ansteckt. Besser die Grippe zu Hause auskurieren und dann wieder virenfrei und voll einsatzfähig zur Arbeit kommen.

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