Es ist Zeit, unserer Bauernschaft zu danken
- verfasst von Alfred Stadlmann
- Panoptikum
Die Bauernschaft wird preislich für ihre Arbeit ja nicht gerade verwöhnt, wenn sie ihre Waren zur Weiterverarbeitung in die Industrie bringen. Die Fleisch- und Milchpreise spotten jeder Beschreibung, zum betriebenen Aufwand. Viele Bauern mussten daher neben der Landwirtschaft noch einem Beruf nachgehen, um ihre Betriebe am Leben zu halten. So mühten sich viele Bauern oft durch intensive und entbehrungsreiche Arbeitstage. Viele Bürger wissen gar nicht, wann der Arbeitstag für einen Bauern, eine Bäuerin, beginnt und wann dieser endet. Ich sage nur, sehr früh und sehr spät.
Jetzt, in der Coronakrise, wo sich der Verkehr gelichtet hat, wo jedes Fahrzeug auffällt, sieht man die Traktoren auf den Straßen, beim Düngen ihrer Wiesen und bei notwendigen Forstarbeiten in Wäldern. In den letzten Wochen fiel unsere Bauernschaft vielen Spaziergängern auf und sie wurden bewusster wahrgenommen. Wie die vielen anderen Berufsgruppen, die derzeit im Rampenlicht stehen, ihr Bestes für das Wohl der Bevölkerung geben, das Land am Laufen halten und gelobt werden.
Ich möchte mich heute im Namen von BLO24 einmal ganz herzlich bei der Bauernschaft im Bezirk bedanken. Für ihre aufopferungsvolle Arbeit zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und für die Pflege der Wiesen und Wälder. Und dass sie uns durch ihre Wälder spazieren lassen, damit wir ein wenig abschalten und die Schönheit der Natur genießen dürfen.
Auch den Bauern sollte man nach Bewältigung dieser Krise die Anerkennung zugestehen, die Ihnen gebührt und somit gewährleisten, dass Sie faire Preise für rechtschaffene Arbeit bekommen.
Halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!



