Eurofighter starten Überschalltraining

Eurofighter starten Überschalltraining Foto: Keskin
Bezirk Liezen: In der letzten Maiwoche und der ersten Juniwoche heben die Eurofighter wieder zu Überschalltrainingsflügen ab.


Da werden wieder heftige Knallgeräusche im Bezirk Liezen zu hören sein, und vielleicht das eine oder andere Fenster kurz wackeln. Und es wird nicht an unserer derzeit subjektiven Sensibilität auf Lärmereignisse liegen (BLO24 hat vor Kurzem darüber berichtet), wenn wir uns ordentlich schrecken, weil es urplötzlich einen heftigen „Tuscher“ gibt.

Diesmal ist der Lärm amtlich, wie dem Schreiben vom Militärkommando Steiermark Abteilung Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation zu entnehmen ist:
Von 25. Mai bis 05. Juni 2020 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen.

Das Training ist unverzichtbar für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Es dient dazu den sicheren Flugbetrieb bei allen Einsatzfällen zu gewährleisten. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist wesentlicher Zweck des Trainings. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können.

Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Zur Reduzierung der bodennahen Schallausbreitung werden seitens des Bundesheeres folgende Maßnahmen getroffen:
· Die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume auf ein Minimum zu reduzieren.
· Im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.
· Die Flüge werden über 12.500 Meter Höhe absolviert, um einen auftretenden Überschallknall am Boden zu minimieren.


Wenn es durch die ursächlichen Auswirkungen des Überschallknalles zu Schäden an Tieren oder Sachen kommt, können diese an das Militärkommando Steiermark wie folgt gemeldet werden.

Telefonisch an:
Oberst Christian Fiedler
Mobil: 0664 622 3304
oder via e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Man kann nur hoffen, dass sich das Virus ebenso erschreckt wie wir und daraufhin hurtig Reißaus nimmt.

Halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!

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