Depressionen weg- radeln und meditieren

Empfehlung Depressionen weg- radeln und meditieren
Wird diese Erkenntnis die Pharmaindustrie in ihren Grundfesten erschüttern?

Wohl kaum, dennoch ist vielen Betroffenen klar, dass die Einnahme von Psychopharmaka zu einem „Teufelskreis der Tabletten“ werden kann.

Wer je die Packungsbeilage von Antidepressiva gelesen hat, wird wissen, wovon die Rede ist. Auch wenn der Hinweis „in seltenen Fällen“ verharmlosend klingen soll, so denken Erkrankte oft insgeheim – und wenn ich so ein seltener Fall bin?

Die Verunsicherung wächst, die Depression bekommt weitere Nahrung.

Einen interessante Ansatzbei zur Therapie von Depressionen, haben nun Forscher einer Universität in den USA gefunden:

Für eine Studie der Rutgers University in den USA wurden 52 Männer und Frauen rekrutiert. 22 von ihnen litten an Depressionen. Die Konzentrationsfähigkeit aller Teilnehmer wurde anfangs überprüft. Dabei schnitten jene Teilnehmer mit Depressionen schlechter ab.

Acht Wochen lang meditierten sämtliche Teilnehmer zweimal wöchentlich erst 30 Minuten, im Anschluss liefen oder radelten sie 30 Minuten in gemütlichem Tempo. An den depressiven Teilnehmern wurden nach den acht Wochen signifikante Veränderungen festgestellt: Ihre Symptome hatten sich um 40 Prozent reduziert. Besonders das bei Depressionen typische ständige Grübeln sei weniger geworden, meinten die Betroffenen. Aber auch für Gesunde dürfte sich die Kombination aus Meditation und Sport auszahlen: Sie berichteten, dass sie sich glücklicher als zu Beginn der Studie fühlten.

Während die Gehirnaktivität der Menschen mit Depressionen im präfrontalen Kortex zu Beginn der Studie noch unterschiedlich war, war sie am Ende fast ident mit jener der Gesunden. Sie konnten sich nun besser konzentrieren.

Quelle: derstandard.at/2000033202002/Wie-Laufen-und-Meditieren-bei-Depressionen-helfen-koennten

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